Regionalzentrum Coesfeld

Seminarreihe: „Zukunft der Gesellschaft – Coesfelder BürgerUniversität“

Die Seminarreihe „Coesfelder BürgerUniversität“ behandelt aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und Europa. Unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten der FernUniversität in Hagen erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die gesellschaftliche Welt von heute und morgen. Die „Coesfelder BürgerUniversität“ richtet sich an Schüler und Studenten, Berufstätige und Rentner sowie an alle an gesellschaftlichen Problemen Interessierten in der Region Münsterland. Die einzelnen Seminare setzen keine Vorkenntnisse voraus.
Ort: STZ Coesfeld

Die Teilnahme ist kostenlos aber es ist eine Anmeldung erfordelich, diese richten sie bitte an:

Sekretariat - Jessica Gabski
FernUniversität in Hagen
58084 Hagen
Tel.: +49 2331 987 - 4743
Fax: +49 2331 987 – 4127
E-Mail: sekretariat.gegenwartsdiagnosen@fernuni-hagen.de
http://www.fernuni-hagen.de/soziologie/sozIV/

Näheres zu den nächsten Veranstaltungen:

31.10.2009

„Emanzipation, Gegenbewegung oder neue Unterschiede? Die Bedeutung von Geschlechterrollen im 21. Jahrhundert“ mit Dr. Jochen Hirschle.

Am 31. Oktober diskutiert Dr. Jochen Hirschle, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Soziologische Gegenwartsdiagnosen, wie sich die Geschlechterrollen seit den 1950er Jahren verändert haben. Das Seminar „Emanzipation, Gegenbewegung oder neue Unterschiede? Die Bedeutung von Geschlechterrollen im 21. Jahrhundert“ untersucht z. B., in welchen Bereichen geschlechtsspezifisches Verhalten aufgehoben worden ist und wo heute neue Unterschiede bestehen.

09.01.2010

„Macht Arbeit (noch) Sinn? Neue Formen der Organisation von Arbeit und die Sinnfrage“ mit apl. Prof. Dr. Dr. h.c. Wieland Jäger.

„Macht Arbeit (noch) Sinn?“ fragt apl. Prof. Dr. Dr. h.c. Wieland Jäger, Arbeitsbereich Arbeit und Gesellschaft, in seinem Seminar am 9. Januar 2010. Er diskutiert „Neue Formen der Organisation von Arbeit und die Sinnfrage“ und greift dabei die aktuelle Debatte auf, in der es um den Wandel des Stellenwerts von Arbeit für die Identitätsbildung geht. Sind Sinndeutungen von Arbeit, wie sie etwa der Sozialwissenschaftler Max Weber untersucht hat, nicht mehr länger wirksam?

30.01.2010

„Rückkehr der Religion?“ mit Christian Ludwig und Christian Kurrat, FernUniversität.

Das Seminar „Rückkehr der Religion?“ am 30. Januar befasst sich mit der Rolle der Religion in der modernen Gesellschaft. Lange Zeit waren sich Soziologinnen und Soziologen darüber einig, dass Religion keine gesellschaftliche Relevanz mehr besitzt. Seit kurzem ist ihre Bedeutung jedoch wieder gestiegen. Christian Ludwig und Christian Kurrat, wissenschaftliche Mitarbeiter im Institut für Soziologie, stellen religionssoziologische Untersuchungen vor und diskutieren Bedeutung und Grenzen von ethischer Wertaneignung.

13.02.2010

„Sind wir auf dem Weg in die Wissensgesellschaft?“ mit Dr. Frank Meier.

„Sind wir auf dem Weg in die Wissensgesellschaft?“ überlegt Dr. Frank Meier, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Handeln und Strukturen, in seinem Seminar am 13. Februar. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten einen erstaunlichen Bedeutungszuwachs erlebt. Folgt man den aktuellen politischen Debatten, scheint sich das Schicksal des „Standorts Deutschland“ im Wettbewerb um die besten Köpfe zu entscheiden. Die Soziologie fasst diese Tendenzen unter dem Schlagwort „Wissensgesellschaft“ zusammen. Dr. Meier geht insbesondere darauf ein, welche Folgen solch eine Entwicklung nach sich ziehen könnte.

27.03.2010

„Autobiographie – Gedächtnis der Gesellschaft?“ mit apl. Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch.

Schließlich stehen in der letzten Veranstaltung des Wintersemesters am 27. März Autobiographien im Mittelpunkt. Ob Gerhard Schröder oder Helmut Schmidt – die Autobiographien prominenter Zeitgenossen haben Konjunktur. Aber auch immer mehr „normale Bürgerinnen und Bürger“ veröffentlichen ihre Lebenserinnerungen, nicht zuletzt im Internet. Apl. Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch, Lehrgebiet Neuere Deutsche und Europäische Geschichte, diskutiert im Seminar „Autobiographie – Gedächtnis der Gesellschaft?“ welche Chancen und Gefahren mit dieser Art von Gedächtnisbildung verbunden sind.

Jeweils Samstags, von 10:00 - 14:00 Uhr.

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de