Veranstaltung

JUGEND kontrovers – Herausforderungen an eine spätmoderne Jugend

Ab 1. September 2021 in der Mediathek abrufbar

Leider können die Vorlesungen der BürgerUniversität Coesfeld auch im Sommersemester nicht in gewohnter Form stattfinden. Aus diesem Grund haben wir die Vorlesungen für Sie aufgezeichnet. Diese finden Sie kostenfrei in der Mediathek. Die FernUniversität in Hagen möchte dazu beitragen, die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Termin(e) Leitung
Ort/Raum
Mi, 01.09.2021 Dr. Anja Schierbaum
Ab 1. September 2021 in der Mediathek abrufbar

Wir alle beobachten, wie sich Leben und Gesellschaft in der späten Moderne verändert und steigende Anforderungen an die eigene Lebensgestaltung nahezu alle Lebensbereiche kennzeichnen. Jugendliche setzen auf Selbständigkeit, Karriere und Unabhängigkeit. Sie bleiben immer länger im Bildungssystem, konzentrieren sich auf einen erfolgreichen Berufseinstieg und schieben die Entscheidung für oder gegen eine Partnerschaft und Familie auf. Gleichzeitig arbeiten sie sich an Entwicklungsanforderungen ab und suchen nach Gelegenheitsstrukturen, um selbst etwas zu bewirken. Sie sind aufgefordert, möglichst alle Optionen frei nach dem Motto‚ „Alles ist möglich, du musst es nur wollen“, zu nutzen. Die Herausforderung besteht für eine spätmoderne Jugend darin, sich gegenüber verändernden Lebensbedingungen und „Unwägbarkeiten“ zu bewähren. Der Vortrag „JUGEND kontrovers“ greift aktuelle Beobachtungen zur Jugend auf und diskutiert biographische und gesellschaftliche Herausforderungen an eine Jugend, die in widersprüchlichen Zeiten ihren Weg zum Erwachsenwerden sucht.

Anja Schierbaum, Dr. phil., ist aktuell Vertretungsprofessorin für Allgemeine Bildungswissenschaft am Institut für Bildungswissenschaften und Medienforschung (IfBM) an der FernUniversität in Hagen. Arbeitsschwerpunkte: rekonstruktive Erziehungsforschung, Jugendforschung, Forschung zu Familie und Sozialisation, rekonstruktive Methoden.

Hier gelangen Sie zur Mediathek.

Martina Stöppel | 12.08.2021