Gespräche am Tor

Karlsruher Begegnungen zu Wissenschaft, Politik und Kultur

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Eine Veranstaltungsreihe am Ettlinger Tor

Die Veranstaltungsreihe bietet ein Forum für den Austausch über aktuelle Fragen der Wissenschaft, Politik und Kultur. Im Sinne der den Universitäten eigenen "Third Mission" zielt die Reihe gleichsam auf einen Dialog zwischen Hagener Forschern, in der südwestdeutschen Region verankerten Wissenschaftlern und der bildungsinteressierten Öffentlichkeit vor Ort.

Anlässlich des 300. Jahrestages der Karlsruher Stadtgründung 2015 startete die Veranstaltungsreihe mit Fokus auf der Stadtgeschichte.

Seit 2016 werden die "Gespräche" unter thematischer Öffnung fortgeführt, wobei neben stadtgeschichtlichen Fragestellungen nun auch andere Themen aus Wissenschaft, Politik und Kultur in historischer Perspektive verhandelt werden.

Die nachfolgende Zusammenstellung bietet einen Überblick über das laufende Jahresprogramm in aufsteigender Datierung (für den aktuellsten Veranstaltungstermin bitte ganz nach unten scrollen). Alle Veranstaltungen finden im Regionalzentrum Karlsruhe der FernUniversität in Hagen am Ettlinger Tor im Karlsruher Stadtzentrum statt und werden von Dr. Werner Daum, Historiker und Leiter des Regionalzentrums, begleitet. Sie sind nicht nur für Studierende, sondern auch für die interessierte Stadtöffentlichkeit zugänglich.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Veranstaltungsankündigungen 2021

2021 [Programmflyer (PDF 2 MB)/Programmplakat (PDF 2 MB)]

  • Prof. Dr. Tobias Arand –

    Ein Karlsruher Akademieschüler ‚macht‘ Geschichte: Anton von Werner und der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 [20.01.2021]
    - Die Veranstaltung findet online statt ! -
    Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 verwies in vielerlei Hinsicht bereits auf die modernen Kriege des 20. Jahrhunderts. Anlässlich des 150. Jahrestages der deutschen Reichsgründung am 18. Januar 1871 rückt der Vortrag einen Maler in den Fokus, der ganz wesentlich dazu beigetragen hat, die Monate des Krieges rückwirkend in die gewünschten affirmativen Bildformate zu gießen und die Erinnerung an die Ereignisse bis heute zu prägen: Anton von Werner (1843 – 1915) wirkte als Schüler der Großherzoglichen Kunstschule zu Karlsruhe damals in der badischen Hauptstadt ...
    Veranstaltungsankündigung

  • Prof. Dr. Bernd Braun –
    Friedrich Eberts Platz in der deutschen Geschichte: eine Zwischenbilanz zum 150. Geburtstag [03.02.2021]

    - Die Veranstaltung findet online statt ! -
    Am 4. Februar 1871, also vor 150 Jahren, wurde Friedrich Ebert in Heidelberg geboren. Als Volksbeauftragter während der Novemberrevolution und als erster Reichspräsident des Deutschen Reiches war der Sozialdemokrat einer der wichtigsten Weichensteller für die erste deutsche Demokratie. Trotzdem war Ebert nie eine unumstrittene historische Persönlichkeit. Der Vortrag beleuchtet die Ursachen für diese Entwicklung und die unterschiedlichen Phasen der Beurteilung Friedrich Eberts in den letzten 100 Jahren ...
    Veranstaltungsankündigung

  • Prof. Dr. Christoph Safferling –
    Die Rosenburg: das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit [29.04.2021]
    - Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und dem Regierungspräsidium Karlsruhe -
    Zwischen 1949 und 1973 war die Rosenburg im Bonner Stadtteil Kessenich Sitz des Bundesministeriums der Justiz. Wie in vielen anderen Ministerien der jungen Bundesrepublik setzten dort zahlreiche ehemalige NS-Bedienstete ihre Karriere nahezu bruchlos fort. Seit 2012 hat eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission (UWK) die NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums erforscht. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden im Herbst 2016 von Christoph Safferling und Manfred Görtemaker in der Studie „Die Akte Rosenburg“ veröffentlicht. Im Vortrag stellt Prof. Dr. Christoph Safferling die zentralen Ergebnisse dieser Forschung vor und führt in die Ausstellung ein ...
    Veranstaltungsankündigung

  • Prof. Dr. Peter Brandt und Dr. Werner Daum –
    Europas Verfassung in historischer Perspektive: die Ergebnisse eines Handbuch- und Editionsprojekts zur vergleichenden europäischen Verfassungsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert [16.06.2021]
    - Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein FORUM RECHT e.V., Karlsruhe und dem Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften an der FernUniversität in Hagen -

    Das im Zuge der europäischen Integration seit der Jahrtausendwende zu beobachtende Verfassungsgeschehen ist von augenscheinlichen Widersprüchen und Rückschlägen gekennzeichnet. Das konflikthafte Verhältnis zwischen nationalem und europäischem Bezugsrahmen wirft die Frage auf, ob es überhaupt eine spezifisch europäische Verfassungsstaatlichkeit gibt. Die Veranstaltung geht dieser Frage in historischer Perspektive nach ...
    Veranstaltungsankündigung

  • Dr. Dirk Kuhlmann –
    Feindbild, Vorbild, Schlüssel: zur Wahrnehmung des Christentums und seiner Funktion in geschichts- und soziopolitischen Diskursen im heutigen China [15.09.2021]
    Bis heute wird das Christentum in der Volksrepublik China, auch in seinen offiziell anerkannten Formen, also der protestantischen und der katholischen Kirche, insbesondere unter den Aspekten „Identität“, „Zugehörigkeit“ sowie „Sinisierung“ und „Fremdheit“ betrachtet. Als ursprünglich „ausländische Religion“ konnte es in China dennoch erfolgreich Wurzeln schlagen und einheimische Strukturen sowie Glaubensformen entwickeln. In Erwartung der nach 2022 verschobenen 11. Vollversammlung des Weltkirchenrats in Karlsruhe wird der Vortrag verschiedene Perspektiven zur Wahrnehmung des Christentums im China von den 1980er Jahren bis in die Gegenwart vorstellen ...
    Veranstaltungsankündigung

  • Prof. Dr. Peter Schiffauer –
    Das Bundesverfassungsgericht und das Recht der Europäischen Union: der gespannte Bogen ihrer 70-jährigen Erfolgsgeschichten [22.09.2021]
    - Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften an der FernUniversität in Hagen -

    Das Bundesverfassungsgericht ist Garant der grundlegenden Rechte der deutschen Verfassungsordnung, die für die europäische Integration ausdrücklich offen ist. In deren Verlauf entstand unter der Autorität des Europäischen Gerichtshofs eine selbständige, gegenüber den Rechts- und Verfassungsordnungen ihrer Mitgliedstaaten Vorrang beanspruchende überstaatliche Rechtsgemeinschaft. In Bezug auf das Recht der Europäischen Union ist damit ein Bogen zwischen der Rechtsprechungszuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs und der des Bundesverfassungsgerichts gespannt. Anlässlich des 70. Jahrestages der offiziellen Eröffnung des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe am 28. September 1951 veranschaulicht der Vortrag in einer auch für Nichtjuristen verständlichen Sprache die Verarbeitung dieses Spannungsverhältnisses im Verlauf der europäischen Integrationsgeschichte ...
    Veranstaltungsankündigung


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