Rubriken

Aktuelles - April 2012

Die Energiewende: Weit mehr als nur eine technische Herausforderung

Langfristige und alltägliche Folgen im Fokus des infernum-Tages am 12. Mai in Berlin

Die Diskussion zur Energiewende in Deutschland hat gerade wieder an Heftigkeit zugenommen. Interessante Beiträge hierzu können ausgewiesene Experten leisten, die beim infernum-Tag am 12. Mai in Berlin ab 10.30 Uhr die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der Energiewende interdisziplinär betrachten und anwendbare Lösungen diskutieren. Veranstalter des umweltwissenschaftlichen Dialogs sind die FernUniversität und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die gemeinsam das renommierte Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften infernum anbieten. Im Fokus des infernum-Tages stehen die Fragen, „Wie betrifft die Wende Deutschland, wie die Welt? Verändert der Wandel des Energiesystems die Gesellschaft? Wie sieht eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung aus?“ Präsentiert werden beim infernum-Tag auch die Masterarbeiten der drei besten infernum-Absolventinnen und -Absolventen. Ausführliche Informationen sind unter www.infernum-tag.de erhältlich. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, Anmeldungen sind bis zum 7. Mai notwendig. Veranstaltungsort ist das Fraunhofer-Forum im SpreePalais am Dom, Anna-Louisa-Karsch-Str. 2,10178 Berlin. Es beherbergt sowohl das Fraunhofer-Forum als auch das Regionalzentrum Berlin der FernUniversität.

Die Energiewende ist bei weitem keine nur technische Herausforderung. Als ethische und kulturelle Grundsatzentscheidung beeinflusst sie die gesamte Gesellschaft. Deutschland muss zeigen, wie eine führende Industrienation Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit vereinbaren kann. Diese Chancen und Risiken beleuchtet Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher, Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz der Universität Ulm.

Energie ist auch Grundlage nahezu jeder alltäglichen Aktivität wie z.B. Fernsehen oder zur Arbeit zu gelangen. Zu der Frage, ob und wie die Umwandlung des Energiesystems die Gesellschaft verändert, stellt Prof. Dr. Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Forschungszentrums Karlsruhe, Überlegungen an.

Perspektiven einer effizienten und nachhaltigen Energieversorgung, die Deutschland helfen, Wachstum, Ressourcenschonung, Innovationen und Nachhaltigkeit zu verbinden, präsentiert Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH.

Am Nachmittag präsentieren Matthias Reif, Sonja Ghahremani und Anna Biedermann, die drei besten infernum-Absolventinnen und -Absolventen der Jahre 2010/2011, ihre Masterarbeiten zu den Themen „Nanopartikel aus Papier- und Verpackungsprodukten“, „Kirche und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz in den deutschen Bundesländern“.

An den infernum-Tag schließt sich die Gründungssitzung des Berufsverbands Umweltwissenschaften an (www.bv-umwelt.de).

Der Masterstudiengang infernum

Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen bietet die FernUniversität in Hagen seit mehr als elf Jahren den Masterstudiengang infernum an. Er vermittelt berufsbegleitend Umweltwissen aus mehr als zehn Fachgebieten und befähigt zu disziplinenübergreifendem Denken und Handeln. Aktuell sind über 600, meist berufstätige Studierende zugelassen.

Kontakt:
Maximilian Spiegelberg, FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 11 (IZ), 58097 Hagen, Tel. 02331/987 – 49 27, E-Mail: Maximilian.Spiegelberg@Fernuni-Hagen.de.
Jasmin Folly, Fraunhofer UMSICHT, Osterfelder Str. 3, 46047 Oberhausen, Tel. 0208/8598 – 1104, E-Mail: Jasmin.folly@umsicht.fraunhofer.de.

Gerd Dapprich | 27.04.2012
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de