1975 bis 1984 – Zeugen der Zeit im Interview

40 Jahre FernUniversität in Hagen: Die Zeitzeugen-Ausstellung schaut mit persönlichem Blick auf die ersten zehn Jahre der Hochschule zurück.


Zur Eröffnung am 1. Oktober sind alle Interessierten eingeladen

Die Zeitzeugen der Ausstellung: (obere Reihe von links nach rechts) Rolf von der Heyden, Prof. Horst Dichanz, Dr. Bernd Sudeick, Prof. Christoph Ehmann, Prof. Otto Peters, (untere Reihe von links nach rechts) Prof. Reinhold Pregla, Prof. Jan P. Beckmann, Manfred Hoyer, Prof. Michael Bitz, Prof. Ulrich Eisenhardt.

40 Jahre FernUniversität in Hagen – das ist die Erfolgsgeschichte einer einzigartigen Idee. Von Bildung für breite Bevölkerungskreise, von Chancengerechtigkeit und von Weiterbildung auch neben dem Beruf. Was 1975 mit 1.330 Studierenden in angemieteten Räumen begann, ist zur größten Universität Deutschlands mit einem stattlichen Campus in Hagen herangewachsen. Hier und in den vielen tausend Wohnungen unserer Studierenden weltweit ist der Erfolg dieser Idee greifbar.

Filme, Fotos und Texte

Auf die Anfänge zurück schaut die Ausstellung „1975 bis 1984 – Zeugen der Zeit“. Mit Filmen, Fotos, Zitaten und Informationen werden im ehemaligen TGZ-Gebäude zehn Zeitzeugen der ersten Dekade der FernUniversität präsentiert: Gründungsrektor, erste Professoren, Mitarbeiter, Absolventen. Sie gewähren einen persönlichen Blick auf die Anfangszeit und sind ein Spiegel für die Vielfalt der Ideen und Ansätze in der Gründungsphase.

Film 40​Videos ansehen: Zehn Zeitzeugen im Interview.


Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 1. Oktober, 16 Uhr, in der Ellipse im TGZ-Gebäude von Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, Rektor der FernUniversität. Gründungsrektor Prof. Dr. Otto Peters wird im Anschluss daran erinnern, wie vor 40 Jahren alles begann. Daran knüpft eine Fragerunde mit weiteren Zeugen der Zeit an, die auch einen Ausblick in die Gegenwart erlaubt. Denn moderiert wird das Gespräch von Bildungswissenschaftlerin Christina Gloerfeld, die in der heutigen Zeit an der FernUniversität forscht und lehrt.

Wissenschaftliches Projekt

Die Ausstellung ist Teil eines wissenschaftlichen Projektes des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität. Dr. Almut Leh hat die Zeitzeugen-Interviews geführt. Entstanden ist daraus in gemeinsamer Arbeit mit dem Zentrum für Medien und IT und dem Dezernat für Hochschulstrategie und Kommunikation eine multimediale Dokumentation der Gründungsphase aus der Perspektive wichtiger Zeitzeugen.

Außerdem wird im Rahmen der Ausstellung das Ergebnis der FernUni-Selfie-Aktion zu sehen sein. Bei der Aktion haben hunderte Studierende, Freundinnen und Freunde der FernUni sowie Beschäftigte ihrer Hochschule einen persönlichen Geburtstagsgruß geschickt.

Carolin Annemüller | 04.09.2015