Das verkaufte Auto war der Schlüssel zum Erfolg

Wirtschaftsprüfer Aykut Bußian aus Hamburg hat an der FernUniversität in Hagen Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaft, Informatik und Philosophie gemacht.


Alumni im Portrait – heute Aykut Bußian


Portrait Aykut Bußian
FernUni-Absolvent, Wirtschaftsprüfer und Partner einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland: Aykut Bußian aus Hamburg.
  • Name: Aykut Bußian
  • Wohnort: Hamburg

  • Job: Wirtschaftsprüfer und Partner bei TPW/ Baker Tilly Roelfs, einer der größten interdisziplinären Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland

  • Studium und Abschlüsse an der FernUni: Wirtschaftswissenschaft (Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt), Informatik (Bachelor und Master), Philosophie (Bachelor und Master)


 

Vor ein paar Jahren hat Aykut Bußian sein Auto verkauft und ist aufs Bahnfahren umgestiegen. Die Zeit im Zug hat der beruflich stark eingespannte Wirtschaftsprüfer aus Hamburg konsequent für sein Studium an der FernUniversität in Hagen genutzt. „Ich habe bei den Fahrten zur Kanzlei oder zum Kunden mit elektronischen Karteikarten gelernt“, verrät der 40-jährige Absolvent sein Erfolgsrezept.

Parallel in verschiedenen Studiengängen studiert

Als Aykut Bußian die FernUniversität für sich entdeckte, hatte er schon einen ersten Abschluss als Diplom-Kaufmann an der Berufsakademie Mannheim in der Tasche und arbeitete bereits als Prüfungsassistent. „Trotz meiner intensiven Belastung im Job habe ich mein fachliches Spektrum auf akademischem Niveau erweitert. Das verdanke ich der FernUniversität“, sagt er. Eine Alternative gab es für ihn nicht. „Die FernUni ist die einzige Hochschule, deren Abschlüsse vom akademischen Anspruch her mit einer Präsenzuniversität vergleichbar sind“, lautet seine Begründung. Seit Bestehen des Wirtschaftsprüferexamens studierte er parallel in verschiedenen Studiengängen und erreichte innerhalb von acht Jahren Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaft (Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt), Informatik (Bachelor und Master) sowie Philosophie (Bachelor und Master).

Alumni im Portrait: Was wird aus unseren Ehemaligen nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss? Unsere Alumni berichten von ihrer Zeit an der FernUni und den Jahren danach. Lesen Sie auch, wie sich die Karriere- und Lebenswege entwickelt haben, wo unsere Alumni heute stehen und was sie den aktuellen Fernstudierenden mit auf den Weg geben. Für die FernUniversität sind die Absolventinnen und Absolventen wichtige Botschafterinnen und Botschafter.

Aus privatem Interesse und um sich beruflich breiter aufzustellen, wählte der 40-Jährige bewusst ganz unterschiedliche Inhalte aus. „Philosophie war für mich eine Herzensangelegenheit, Wirtschaft und Informatik waren dagegen eher eine fachliche Ergänzung“, erklärt er. „Gerade diese Bandbreite schätze ich an der FernUniversität.“

Nach seinen Abschlüssen nutzt der gebürtige Frankfurter die neu gewonnene Zeit nun, um sein theoretisches Wissen mit Praxis zu unterfüttern. Der Wirtschaftsprüfer ist im Bereich der Prüfung und Beratung in der Fondsindustrie tätig und weitet seine Tätigkeit derzeit insbesondere auf die Strukturierung der damit verbundenen IT-Landschaft aus. „Besonders das Informatik-Studium bringt mich beruflich weiter“, zieht er Bilanz. „Allein der Zusatz auf meiner Visitenkarte öffnet mir viele Türen für potentielle Aufträge.“

Richtige Mischung aus Theorie und Praxis

Für Aykut Bußian ist die richtige Mischung aus Theorie und Praxis der Schlüssel zum Erfolg. Diese Botschaft vermittelt er gelegentlich als Mentor der FernUniversität auch seinen Studierenden im Regionalzentrum Hamburg: „Als Absolvent möchte ich die Fernstudierenden auf ihrem Weg unterstützen und sie im nächsten Schritt für den Master motivieren.“ Davon profitieren nicht nur die Studierenden in den mentoriell betreuten Themen im Bereich des Rechnungswesens, sowie der Investition und Finanzierung. Auch für Aykut Bußian sind die Mentoriate ein Gewinn. „Die Präsentations-Skills im Job werden immer wichtiger“, sagt er. „Für mich ist es daher bestes Training, die komplexen Studieninhalte der FernUni kompakt und verständlich zu vermitteln.“ Zudem kann er durch seine Tätigkeit als Mentor den Kontakt zur Hagener Hochschule halten, das liegt ihm am Herzen. „Ich würde die FernUniversität sonst vermissen“, erzählt er.

Dass er selbst noch einmal als Student an die Hagener Hochschule zurückkehrt, ist nicht ausgeschlossen. „Doch momentan haben meine beruflichen Ziele Vorrang. Die vergangenen Jahre mit dem Fernstudium neben dem Beruf waren hart und haben mich an meine Grenzen gebracht“, sagt er. Die neu gewonnen Freiräume hat Aykut Bußian sich hart erarbeitet. Schließlich kann er bereits Abschlüsse der Fakultäten für Kultur- und Sozialwissenschaften, für Mathematik und Informatik sowie für Wirtschaftswissenschaft vorweisen. „Allein ein Abschluss der Rechtswissenschaftlichen Fakultät fehlt mir jetzt noch“, blickt er in die Zukunft.

Carolin Annemüller | 14.03.2016