WiWi-Studium ermöglichte berufliche Neuorientierung

Das Studienzentrum Neuss war der „Fels in der Brandung“ für den FernUni-Absolventen Tobias Linke. Die Mentoriate waren für den Ingenieur wichtige Stützen in seinem Fernstudium.


Alumni im Portrait – heute Tobias Linke

 
Portraits eines Mannes mit Anzug und Krawatte: Absolvent Tobias Linke
Tobias Linke arbeitet an der Schnittstelle zwischen Technik und Ökonomie.
  • Name: Tobias Linke
  • Wohnort: Meerbusch

  • Job: Asset-Manager bei einem Unternehmen der Energiebranche
  • Studium und Abschlüsse an der FernUni: Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft (B.Sc.)


 

Ohne den Abschluss von der FernUniversität in Hagen hätte Tobias Linke die Stelle nicht bekommen. „Das Fernstudium hat mir die berufliche Neuorientierung ermöglicht“, sagt Linke. Seit Januar 2015 arbeitet Tobias Linke als Asset-Manager bei einem Energieversorgungsunternehmen, ist verantwortlich für Deckungsbeitragsrechnungen und beschäftigt sich mit Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von Kraftwerken. Es war ein interner Wechsel für Tobias Linke. Sein ,Türöffner‘: der Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität im Sommer 2014.

Durch Schwager FernUni kennengelernt

Bis dahin hatte der heute 35-Jährige rein technisch gearbeitet. Linke hat Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Verfahrenstechnik an der RWTH Aachen studiert. Sein Berufseinstieg erfolgte über ein Traineeprogramm als Projektingenieur für Kraftwerkstechnik. Es war dann der Impuls von außen, der Tobias Linke an die FernUniversität brachte: „Mein Schwager Robert absolvierte an der FernUniversität den wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzstudiengang für Naturwissenschaftler. Er ist mein großes Vorbild und zeigte mir, wie ein Fernstudium mit Familie und dem Beruf vereinbart werden kann.“ Für Tobias Linke war diese Erkenntnis die Initialzündung. Da es ihm Spaß macht, sich in andere Themen einzuarbeiten, entschied sich Linke für Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität: „Für mein weiteres Berufsleben reizte mich eine Tätigkeit an der Schnittstelle von Technik und WiWi.“

Alumni im Portrait: Was wird aus unseren Ehemaligen nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss? Unsere Alumni berichten von ihrer Zeit an der FernUni und den Jahren danach. Lesen Sie auch, wie sich die Karriere- und Lebenswege entwickelt haben, wo unsere Alumni heute stehen und was sie den aktuellen Fernstudierenden mit auf den Weg geben. Für die FernUniversität sind die Absolventinnen und Absolventen wichtige Botschafterinnen und Botschafter.

Qualität von Zeit

Fünf Abende in der Woche waren in der Regel für die FernUniversität reserviert, für Klausuren nahm er zusätzlich noch Erholungsurlaub. Der Sonntagabend jedoch blieb für die ARD-Krimiserie „Tatort“ reserviert.

Im Sommer 2011 hat Tobias Linke geheiratet und ist dann anderthalb Jahre später zum ersten Mal Vater geworden. Inzwischen hat er zwei Kinder, ein Haus gekauft und Zeit mit Renovierung und Heimwerkern verbracht. „Während des Fernstudiums hatte ich mehr Freizeit als heute“, wundert er sich augenzwinkernd.

Zu Beginn des Fernstudiums wohnte Tobias Linke noch in Krefeld und hatte dadurch ein Studienzentrum in direkter Nähe. „Durch die Studienzentren hat man in NRW die FernUniversität direkt vor der Haustür. Das ist schon sehr viel wert. Neben Krefeld habe ich regelmäßig auch Mentoriate in Neuss besucht. Zudem habe ich mich auch in Coesfeld und in Herford auf Klausuren vorbereitet“, sagt er.

Hervorragender Abschluss

Auf der Alumni-Feier im Herbst 2015 im Neusser Romaneum hielt Tobias Linke stellvertretend für die eingeladenen Absolventinnen und Absolventen eine Rede. Darin würdigte er die Rolle des Regionalzentrums Neuss: „Es war für mich der ‚Fels in der Brandung‘. Die Mentoren haben hier ihren Feierabend und ihre Wochenenden mit uns Studierenden verbracht. Das ist schon einzigartig an der FernUniversität: Menschen aus der Praxis nehmen sich die Zeit, Studierenden ihre Berufserfahrung und ihr fachliches Wissen weiterzugeben.“

Seine Abschlussarbeit schrieb Tobias Linke am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbes. Wirtschaftstheorie von Prof. Alfred Endres. Er ging der Frage nach, wie die Versorgungssicherheit mit Elektrizität in Deutschland sichergestellt werden kann. Für seine herausragende Note wiederum zeichneten ihn die Neusser Stadtwerke auf der Alumni-Feier mit einem Förderpreis aus, der alle zwei Jahre vergeben wird.

Anja Wetter | 31.03.2016