Interdisziplinäre Fachtagung zu „Tangibilität“

Internationale Gäste tauschten sich über „Handgreifliche Beispiele ästhetischen Wissens“ aus. Schwerpunkt war das Zusammenspiel von Tast- und Sehsinn. Jetzt gibt es einen Nachbericht.


Kentaro Kawashima während seines Vortrags
Zur Tagung, die unter anderem von Jessica Güsken (re.) veranstaltet wurde, kamen Forschende aus aller Welt. Besonders weit gereist war Dr. Kentaro Kawashima (li.) aus Tokio. (Fotos: FernUniversität)

Unter dem Titel „Tangibilität. Handgreifliche Beispiele ästhetischen Wissens“ beschäftigte sich eine Fachtagung mit der Rolle von Berührbarkeit und Tastsinn in philosophischen Texten seit der Aufklärung. Das interdisziplinäre Treffen wurde gemeinsam von Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der FernUniversität in Hagen und der Ruhr-Universität Bochum ausgerichtet. Dementsprechend teilte sich das Programm auf beide Hochschulen auf: Der eintägige Auftakt fand in Bochum statt. Zum anschließenden Workshop trafen sich die Tagungsgäste dann an zwei Tagen auf dem Hagener Campus.

Forschungsprojekt „Archiv des Beispiels“

Die Tagung im Juli 2017 stand im Kontext des Forschungsprojekts „Archiv des Beispiels“ und wurde auf Hagener Seite von Jessica Güsken und Prof. Dr. Michael Niehaus (Lehrgebiet Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik) veranstaltet. Die Gastgeber vom Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum waren Dr. Peter Risthaus, der zurzeit die Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte der Medienkulturen an der FernUniversität vertritt, und Prof. em. Dr. Manfred Schneider. Die Ergebnisse der Tagung werden in einer Ausgabe der Zeitschrift „Sprache und Literatur“ und zwei Ausgaben der Zeitschrift „Z.B. Zeitschrift zum Beispiel“ veröffentlicht.


Benedikt Reuse | 02.11.2017