Bildungskonferenz verschoben

Die Stadt Hagen sagt nach Rücksprache mit dem ZeBO Hagen die Bildungskonferenz auf dem Campus der FernUniversität ab. Es soll einen Ersatztermin nach den Sommerferien geben.


Bitte beachten: Bildungskonferenz abgesagt

Die Stadt Hagen sagt nach Rücksprache mit dem ZeBO Hagen die Bildungskonferenz auf dem Campus der FernUniversität ab. Es soll einen Ersatztermin nach den Sommerferien geben.

Foto: DrAfter123/DigitalVision Vectors/Getty Images

Digitale Angebote in Kindergärten und Grundschulen, Mediennutzung von Jugendlichen, aber auch altersübergreifende Themen wie Cyber-Mobbing und Künstliche Intelligenz: Um Chancen und Risiken von „Digitalität und Bildung“ geht es bei der Hagener Bildungskonferenz am Dienstag, 31. März.

Spannende Kooperation

Das Bildungsnetzwerk Hagen organisiert die Veranstaltung bereits zum achten Mal und feiert dennoch Premiere. Zum ersten Mal findet die Konferenz in Zusammenarbeit mit dem 2019 gegründeten Zentrum für pädagogische Berufsgruppen- und Organisationsforschung (ZeBO) auf dem Campus der FernUniversität in Hagen statt. „Bei aller Kontinuität ist das ein spannendes, neues Kapitel für uns“, sagt Jochen Becker, Leiter des Fachbereichs Bildung der Stadt Hagen und Sprecher des Lenkungskreises des Bildungsnetzwerks. Als die Anfrage zur Kooperation kam, brauchte Prof. Dr. Julia Schütz als Sprecherin des ZeBOs über die Zusage nicht lange nachzudenken. „Die FernUniversität ist Vorreiterin der digitalen Transformation. Das Thema passt perfekt auf unseren Campus“, sagt die Leiterin des Lehrgebiets Empirische Bildungsforschung. „Hinzu kommt, dass das ZeBO Hagen vom Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis lebt und sich den pädagogischen Berufsgruppen in der Region vorstellen möchte.“

Foto: FernUniversität
Prof. Julia Schütz ist Sprecherin des ZeBOs Hagen. Sie entwickelt mit ihre Team Weiterbildungen für pädagogische Berufsgruppen.

Dach für alle pädagogischen Berufsgruppen

Beiden Partnern liegt das Miteinander der pädagogischen Berufe am Herzen. Derzeit liegen rund 220 Anmeldungen vor. Von der Erzieherin über den Lehrer und die Schulsozialarbeiterin bis zum Verwaltungsmitarbeiter aus dem Bildungsbereich und zur Universitätsprofessorin sind zahlreiche Gruppen aus der Region vertreten. Auch Studierende sowie Schülerinnen und Schüler werden ihre Sicht zur Digitalisierung einbringen. Weitere Anmeldungen sind noch möglich. „Es ist der Auftrag unseres Bildungsnetzwerks, von der Kita bis zur Erwachsenenbildung alle Phasen des lebensbegleitenden Lernens in den Blick zu nehmen“, sagt Jochen Becker aus Sicht des Lenkungskreises. Und für die FernUniversität ergänzt Julia Schütz: „Unser erziehungs- und bildungswissenschaftliches Forschungszentrum versteht sich als Dach für alle pädagogischen Berufsgruppen, das ist deutschlandweit einmalig.“

Auf einen Blick

8. Hagener Bildungskonferenz

Thema: Digitalität und Bildung

Zeitraum: 31. März, 12.30 bis 17.30 Uhr

Ort: Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstraße 33

Zur Anmeldung

Bildung in der digitalisierten Welt

Das spiegelt sich auch im Programm wider. Neben den Lehrgebieten Empirische Bildungsforschung, Mediendidaktik und Medienpädagogik der FernUniversität gestalten Expertinnen und Experten aus der pädagogischen Praxis sowie jugendliche Medienscouts die Workshops. Vorab wird Medienpädagoge Prof. Dr. Ralf Vollbrecht (TU Dresden) mit seinem Vortrag „Mediatisierung und Bildung in der digitalisierten Welt“ die Teilnehmenden auf das Konferenzthema einstimmen.

Chancen und Risiken

Dabei legen Stadt und ZeBO Wert auf eine differenzierte Sicht von Digitalität und Bildung. „Wir stellen den reflektieren Umgang mit digitalen Medien in den Mittelpunkt“, sagt Jochen Becker. „Die Hagener Bildungskonferenz soll einen Beitrag zum Austausch von Chancen und Risiken leisten.“

Von der Veranstaltung erhoffen sich beide Partner Impulse für eine weitere Zusammenarbeit. „Wir planen derzeit Weiterbildungsangebote für pädagogische Berufsgruppen“, blickt Schütz in die Zukunft. Ab dem kommenden Jahr soll das ZeBO Hagen auf dem Campus der FernUniversität dann regelmäßig zur Anlaufstelle für Pädagoginnen und Pädagogen aus der Region werden.

Carolin Annemüller | 10.03.2020