FernUniversität lässt Kooperation mit Wirtschaftsuniversität St. Petersburg ruhen

Foto: Collage: FernUniversität/Nenov/GettyImages
Solidarität mit der Ukraine: Land und Hochschulen in NRW zeigen Flagge.

Die FernUniversität in Hagen hat sich der gemeinsamen Erklärung „Solidarität mit der Ukraine“ von Land und Hochschulen in Nordrhein-Westfalen angeschlossen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft, die Landesrektorenkonferenz und Kanzlerkonferenz der Universitäten und weitere Hochschulorganisationen haben sich darauf verständigt, wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine alle Kooperationen und Beziehungen mit russischen Einrichtungen bis auf Weiteres ruhen zu lassen.

Dies betrifft an der FernUniversität ein Doppelabschlussprogramm, das die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft in Kooperation mit der Staatlichen Wirtschaftsuniversität St. Petersburg anbietet und in dem teilnehmende Studierende parallel ein Präsenzstudium in St. Petersburg und ein Fernstudium an der FernUniversität absolvieren. Die aktuell eingeschriebenen Studierenden können ihr Studium ohne Einschränkungen weiterführen, es werden jedoch vorerst keine neuen Studierenden in dieses Programm aufgenommen. Außerdem finden bis auf Weiteres keine Gespräche mit Amtsträgern der Wirtschaftsuniversität statt, ebenso wenig wie gemeinsame Veranstaltungen oder gegenseitige Besuche. In welcher Form Gesprächskanäle zu russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufrechterhalten werden können, wird geprüft. Die Einschreibung in ein reguläres Studium an der FernUniversität ist für russische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger weiterhin möglich.

Die FernUniversität folgt damit auch einer Empfehlung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD, bei den Beziehungen zu Russland zwischen der offiziellen Ebene und der Ebene persönlicher Kontakte zu unterscheiden.

Presse | 23.03.2022