Diversitäts-Audit: Erfolgreiche Zertifizierung in Berlin

Ein Mann und eine Frau halten das Zertifikat in den Händen. Foto: Stifterverband, Peter Himsel
Erfolgreiche Zertifizierung in Berlin: Prorektor Prof. Sebastian Kubis und Projektleiterin Julia Kreimeyer nahmen das Zertifikat entgegen.

Ob berufstätige Studierende mit Weiterbildungsinteresse und Beruflich Qualifizierte, ob Mütter und Väter in Elternzeit oder behinderte und chronisch kranke Menschen, ob Hochbegabte oder Sportprofis: Die Studierenden der FernUniversität in Hagen zeichnen sich durch ihre Heterogenität aus. Neue Weichen für den Umgang mit Vielfalt hat jetzt das Diversitäts-Audit des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft gestellt. Seit Ende 2015 haben rund 50 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der FernUniversität gemeinsam eine hochschulspezifische Diversitätsstrategie für Studium und Lehre erarbeitet. Nach einem intensiven Prozess ist das Audit Anfang Februar mit der Zertifikatsverleihung beim Diversity Forum in Berlin erfolgreich zu Ende gegangen. Die angestoßenen Prozesse laufen aber auch in Zukunft weiter.

Bei der Abschlussveranstaltung im Allianz-Forum im Herzen von Berlin stellten acht auditierte Hochschulen ihre Diversitätsstrategie vor. Für die FernUniversität reflektierten Prof. Dr. Sebastian Kubis, Prorektor für Studium und Diversität und Leiter des Audits, sowie Projektleiterin Julia Kreimeyer aus dem Dezernat für Hochschulplanung die Schwerpunkte und Ergebnisse. „In einem partizipativen Prozess haben wir zwei Jahre lang Fragen der Studieneingangsphase, der diversitätssensiblen Lehre und der Inklusion zusammengebracht“, fasste Prorektor Sebastian Kubis zusammen. „Mit dem Ziel, die Lehre und den Studienerfolg weiter zu verbessern.“


Interviews zum Diversitäts-Audit:


Anders als an einigen anderen Hochschulen fand das Diversitäts-Audit an der FernUniversität zu Themen im Herzen der Uni statt – nämlich im Bereich Studium und Lehre. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie das Fernstudium noch besser auf sehr unterschiedliche Studierende zugeschnitten werden kann.

Lohn der produktiven Entwicklungsarbeit ist nun die erfolgreiche Auditierung. Mit Blick auf den zukünftigen Umgang mit Diversität sowie die Umsetzung der Entwicklungsprozesse brachte die Hagener Delegation wertvolle Anregungen der „critical friends“ aus Berlin mit. Das Zertifikat „Vielfalt gestalten“ ist drei Jahre lang gültig, in denen die Umsetzung der aufgestellten Prozesse angegangen wird.

Carolin Annemüller | 28.02.2018