Nach dem Abschluss ist vor dem Abschluss

Foto: FernUniversität
FernUni-Rektorin Prof. Ada Pellert gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.

„Jetzt ist Party angesagt“, eröffnete Moderator Robin Hiermer gewohnt launig die anstehenden dreieinhalb Stunden, die das Gedicke Duo passenderweise mit „Don’t look back in anger“ musikalisch eingeleitet hatte. Mitgebracht hatte er die dafür notwendigen Zutaten in einem Partyrucksack, den alle nach Hause bekommen hatten: alkoholfreie Cocktails, Knicklichter und Knabbereien.

Unterstützung durch Umfeld

„Wir haben die coolsten Absolventinnen und Absolventen der Republik“, freut sich Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert mit einem Blick auf die Leinwände und in die zugeschalteten Gesichter. Ohne Superlative wäre es nicht die Alumnifeier der FernUniversität. Die fand zum zweiten Mal digital statt. Als die Planungen liefen, waren die aktuellen Lockerungen nicht absehbar. Eine virtuelle Feier hat den Vorteil, dass auch (ehemalige) Studierende aus dem Ausland teilnehmen konnten: Vertreten waren die USA, die Niederlande und Schweden.

Ihnen und allen anderen gratulierte die Rektorin zum erfolgreichen Abschluss: „Ein Fernstudium zu meistern, ist eine bemerkenswerte Leistung – gerade in widrigen Zeiten. Klopfen Sie sich und Ihrem Umfeld dafür unbedingt auf die Schulter. Mit einem Netzwerk im Hintergrund, das unterstützt und Verständnis hat, läuft so ein Studium deutlich besser.“

Virtuelle Vernetzung

Das bestätigte Nikolina Klatt, die von New York aus in Hagen Politik-, Verwaltungswissenschaft und Soziologie studiert hat. Der Hauptsitz der Vereinten Nationen in Manhattan hatte sie zum Studium an der FernUniversität inspiriert – und trotz der Ferne war die Uni für sie nah. „Ich habe mich übers Internet vernetzt, hatte darüber meine Lerngruppen, in denen wir uns gegenseitig unterstützt und begleitet haben.“ Sie meisterte ihren Bachelor neben intensiver Familienarbeit, ist inzwischen zurück in Deutschland und im Masterstudium an einer Berliner Uni eingeschrieben.

Nikolina Klatt blickt gern zurück: „Das beste an der FernUni sind die unterschiedlichen Mitstudierenden. Die einen wollen beruflich weiterkommen, die anderen erfüllen sich ihren Traum vom Studium. Diese Vielfalt hat mich immer wieder bereichert.“ Dennoch absolviert sich so ein Studium nicht von selbst, es kostet auch Anstrengung und mitunter Überwindung. „Klar, ohne Fleiß klappt es nicht“, schiebt Klatt nach. „Aber Lernen ist keine Last und macht Spaß.“ Vielleicht kehrt die 36-Jährige nach ihrem Ausflug an die Präsenzuni nochmal zurück an die FernUniversität. „Für eine Promotion…wer weiß?!“

„Proud to be a FUH-Alumna : )”

Nach dem Fernstudium

Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel, wie auch Prorektor Prof. Dr. Uwe Elsholz zitiert – und den Vernetzungsgedanken aufgreift: „Bleiben Sie als Alumnae und Alumni unbedingt mit uns in Kontakt und tragen Sie sich in die Datenbank ein. Passend stellten sich die Absolventenkreise aus Berlin und Zürich mit ihren Aktivitäten auf der Alumnifeier vor: Stammtische, Workshops, Bewerbungstrainings und Coachingangebote fürs Fernstudium.

Neben Live-Musik lockerte ein virtuelles Quiz mit allgemeinen und fernunispezifischen Fragen die Feier auf. Abgerundet wurde sie durch die Möglichkeit, sich in separaten virtuellen Räumen der Campusstandorte auszutauschen. Im Chat, den die Teilnehmenden während der Feier rege nutzten, hinterließen einige Absolventinnen und Absolventen ihre Kommentare zur FernUni und zur Feier: „Eine großartige Zeit an der FernUni – ich freue mich auf den Master!“ Oder: „Herzlichen Dank. Das war eine tolle Veranstaltung : ))) proud to be a FUH-Alumna : )“


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Anja Wetter | 23.06.2022