Kooperation für Forschung und Lehre mit Leibniz-Institut

Fünf Personen stehen nebeneinander in einem Büro. Foto: FernUniversität
Freuen sich auf die Zusammenarbeit: (v.li.) Prof. Jürgen Nagel (Dekan KSW), Prof. Katharina Walgenbach (Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung/KSW), Prof. Ada Pellert (Rektorin), Prof. Josef Schrader (DIE) und Prof. Friedrich W. Hesse (externer Berater DDLL).

Der Rahmenvertrag ist unterzeichnet: Die FernUniversität in Hagen und das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) streben über gemeinsame Professuren eine enge Zusammenarbeit an. Wie die FernUniversität beschäftigt sich auch das DIE mit Fragen des Lernens und Lehrens Erwachsener im Kontext des Lebenslangen Lernens und vor dem Hintergrund einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft.

„Wir freuen uns nun sehr darauf, die Kooperation mit Leben zu füllen“, sagte FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. „Wir sehen vielfältige Anknüpfungspunkte, an denen sich eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickeln kann.“

Angedockt an neuen Forschungsschwerpunkt

Der Fokus der Kooperation liegt auf der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit: Forschungsfragen ergeben sich aus den Arbeitsschwerpunkten des Leibniz-Institutes sowie den wissenschaftlichen Schwerpunkten der FernUniversität, hier insbesondere des neuen Forschungsschwerpunktes „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung (DDLL)“. Vornehmlich wird sich hier die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften einbringen.

„Besonders großes Interesse haben wir an adaptiven Lehr-Lernprozessen, die auch der Forschungsschwerpunkt DDLL in seinen Mittelpunkt stellt. Wir sehen hier eine breite Palette an Anschlussmöglichkeiten“, erklärte der wissenschaftliche Direktor des DIE Prof. Dr. Josef Schrader. Das erklärte Ziel ist es, die erste gemeinsame Professur Anfang 2019 auszuschreiben.

Aber auch darüber hinaus wollen beide Institutionen im Bereich der Lehre kooperieren: Das beinhaltet etwa, DIE-Beschäftigte für Lehraufträge einzusetzen. Auch dazu werden im Laufe des Jahres intensive Gespräche geführt.

Anja Wetter | 31.08.2018