Studierende der Wirtschaftswissenschaft zeichneten gute Lehre aus

Zwei Männer nebeneinander, einer hält eine kleine goldene Eule in den Händen. Foto: FernUniversität
Über den Lehrpreis freuten sich Prof. Gerrit Brösel (li.) und sein Mitarbeiter Thomas Scheren.

Der Empfang, den der Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität in Hagen ausrichtete, hatte einen besonderen Anlass: Für die drei aus studentischer Sicht besten Module im ökonomischen Studium verlieh die Studierendenvertretung Preise. „Wir wollen für die gute Lehre Danke sagen“, erklärte Dietmar Knoll, Mitglied des Fachschaftsrats.

Über die goldene „WiWi-Eule“ für das Modul „Wirtschaftsprüfung“ freuten sich Prof. Dr. Gerrit Brösel und Thomas Scheren (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftsprüfung). „Die Preisverleihung ist ein schöner Ausgangspunkt für einen konstruktiven Gedankenaustausch hinsichtlich der ‚Erwartungslücken‘ – also Erwartungen der Studierenden an die Lehrenden und umgekehrt“, sagte Prof. Brösel. Damit nahm er direkt Bezug auf eines der preiswürdigen Angebote seines Lehrstuhls: In einem Online-Video erklärt die Trickfigur Albert den wirtschaftswissenschaftlichen Begriff der „Erwartungslücke“.

Der zweite Platz wurde für das Modul „Grundlagen der internationalen Wirtschaftsbeziehungen“ an Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer und Antonia Reinecke (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Internationale Ökonomie) vergeben. Prof. Dr. Jörg Keller (Lehrgebiet Parallelität und VLSI) und Prof. Dr.-Ing. habil. Herwig Unger (Lehrgebiet Kommunikationsnetze) wurden mit der bronzenen „WiWi-Eule“ ausgezeichnet. Beide lehren an der Fakultät Mathematik und Informatik, bieten aber auch für Studierende der Wirtschaftswissenschaft ein Modul zur „Einführung in die Grundlagen der Informatik“ an.

Eine goldene Eule auf einem Sockel mit der Aufschrift Foto: Katharina Dillkötter
Die Eulen wurden als Spezialanfertigungen eigens per 3D-Druckverfahren in Schanghai hergestellt.

Teil einer Gesamterhebung

Das Ranking der wirtschaftswissenschaftlichen Module ist Bestandteil einer größeren Umfrage, die unter allen Studierenden der Hochschule durchgeführt wurde. Ziel war, die besten Lehrangebote aller vier Fakultäten zu ermitteln. Der mit 4.000 Euro dotierte Lehrpreis ging beim diesjährigen Dies Academicus an Dr. Daniel Schubbe-Åkerlund und Nicole Hausmann für die Konzeption und Betreuung des Moduls „Kulturwissenschaftliche Grundlagen“ im Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften. Das Vorschlagsrecht für die zu prämierenden Lehrkonzepte lag ganz bei den Studierenden. Gestiftet hat den Preis die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität.

Dietmar Knoll lobte die hochschulübergreifende Initiative im Namen des Fachschaftsrats: „Wir haben uns sehr über die Umfrage zum besten Lehrkonzept gefreut. Sie verleiht den Studentinnen und Studenten eine starke Stimme und gibt uns als Fachschaftsrat die Möglichkeit, die innovativsten Lehrstühle unserer Fakultät auszuzeichnen.“ Zudem habe die Umfrage die positive Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden verstärkt.

Benedikt Reuse | 28.02.2018