„Entgegenkommen“ der FernUniversität bei erfolgreicher erster Kasseler Woche

Viele Teilnehmende, interessierte Fragen und wissenschaftlicher Austausch: Die erste „Kasseler Woche“ der Regionalzentren Frankfurt am Main und Hannover der FernUniversität in Hagen war ein voller Erfolg und bewies, dass regionale Veranstaltungen außerhalb von Zentren gut ankommen können. Die mehr als 80 Studierenden und Studieninteressierten erhielten wertvolle Informationen aus Lehre und Forschung. Ein Höhepunkt war ein wissenschaftlicher Vortrag zur „68er-Bewegung“.

„Zwischen Hannover und Frankfurt liegen fast 400 Kilometer,“ erläuterte Dr. Cvetalina Barova-Löffel, Leiterin des Regionalzentrums Hannover, „da wollen wir den Studierenden entgegenkommen, um sie in ihrer Region vor Ort im Studium unterstützen.“ Die Veranstaltung in den Räumen der Volkshochschule Region-Kassel stieß auf breites Interesse bei Studierenden aus dem südlichen Niedersachsen und dem nördlichen Hessen.

Foto: Adrian Jitschin
Auch die Veranstaltung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten war gut besucht.

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Frankfurter Zentrums, Dr. Adrian Jitschin, vermittelte Studienberater Gerrit Seeba aus Hannover fachunabhängige Grundlagen für die Bearbeitung der Studieninhalte. Anschließend bot er individuelle Studienberatungen an: „Das Ziel dieser Kompaktveranstaltung ist es, die Studierenden bei den Herausforderungen des universitären Fernstudiums, insbesondere bei Beginn des Studiums, zu unterstützen und ihre Motivation zu kanalisieren.“ Die anschließende offene Beratung für Interessierte organisierte und koordinierte Robert Brandt aus Frankfurt. „Viele Menschen haben schon von der FernUniversität gehört. Aber es fehlt ihnen der konkrete Anlass dafür, von sich aus den ersten Schritt für ein Fernstudium zu machen. Dafür setzen wir den Impuls.“

„Hier habe ich die Gelegenheit alle Informationen kompakt in meiner Nähe zu bekommen, statt vier Stunden Hin- und Rückweg ins nächste Regionalzentrum zu haben“, freute sich Student Jens Happel aus Eschwege.

Ein Höhepunkt der Kasseler Woche war der wissenschaftliche Vortrag von Dr. Martin Otto vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Privatrechtsgeschichte sowie Handels- und Gesellschaftsrecht (Prof. Dr. Andreas Bergmann) der FernUniversität. Er referierte anlässlich des fünfzigsten Jubiläums der 68er-Bewegung über „Die 68er und der Staat“. Zusammenfassend stellte Otto fest, dass – im Unterschied zu ihrer empirischen Bedeutung – die 68er-Bewegung in der Erinnerungskultur ein bedeutsamer Ort zugeordnet worden sei.

Am zweiten Tag stellte Robert Brandt den Studierenden vertiefende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens vor und führte in das Schreiben von Seminar- und Abschlussarbeiten ein. „Die Veranstaltungen bei mir vor Ort haben mich voll motiviert!“, bilanzierte Christina Küllmer-Schmidt aus Melsungen.

Gerd Dapprich | 24.05.2018