FernUni-Studentin holte WM-Titel in Doha

Eine Frau blickt in Richtung Kamera. Foto: Credit INTER Versicherungsgruppe
Weltmeisterin und mehrfache Weltjahresbeste im Jahr 2019: Malaika Mihambo, Weitspringerin und FernUni-Studentin.

Fünfmal ist Malaika Mihambo in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 über sieben Meter weit gesprungen, mit der Weltjahresbestleistung von 7,16 Metern wurde sie auch Deutsche Meisterin. Damit war die Studentin der FernUniversität in Hagen Favoritin beim Frauenweitsprung bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha (Katar). Nach dem ersten Sprung war sie dort nur auf Platz sieben, den zweiten Versuch setzte sie sprichwörtlich in den Sand. Dann der dritte Sprung, bei dem es um alles – die weitere Finalteilnahme – ging: 7,30 Meter, Gold und wieder eine Weltjahresbestleistung.

Malaika Mihambo studiert seit April 2019 im weiterbildenden Masterstudiengang „Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften – infernum“, das die FernUniversität in wissenschaftlicher Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen anbietet. Kurz vor ihrem Abflug nach Doha konnten wir sie interviewen:

Frau Mihambo, Sie haben früher ja bereits Politikwissenschaft studiert. Warum jetzt ein umweltwissenschaftliches Studium?

Malaika Mihambo: An den Umweltwissenschaften reizt mich die Verknüpfung von Natur- und Geisteswissenschaften. Denn Probleme müssen immer im Gesamtkontext betrachtet werden, um nachhaltige Lösungen finden zu können. Nur so können Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft im Einklang vereint werden.

Warum haben Sie sich für die FernUniversität in Hagen entschieden?

Die FernUniversität bietet mir den Freiraum, meine Studienzeiten optimal und individuell gestalten zu können. Auch die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut bietet interessante Einsichten und erhöht den Bezug von Theorie und Praxis.

Wie sind Sie auf die FernUniversität gestoßen?

Ich bin auf der Suche nach diesem Studiengang auf die FernUniversität gestoßen, wobei sie mir als größte Universität Deutschlands auch vorher bekannt war.

Wie bringen Sie Studium und Hochleistungssport unter einen Hut? Wann und wie lernen Sie?

Das frage ich mich auch manchmal. Letztendlich ist es aber immer eine Frage der Priorisierung: Ich stelle mir Wochenziele und versuche diese zu erreichen. Auf Reisen ist der Laptop meist dabei und so kann ich dann überall lernen – zuhause, im Hotel oder im Flugzeug.

Gerd Dapprich | 03.01.2020