Digitalisierung von Bildung mitgestalten: Christiane Schönefeld ist neues Mitglied im Hochschulrat der FernUniversität

Foto: FernUniversität
Hochschulratsmitglied Christiane Schönefeld (re.) und Rektorin Prof. Ada Pellert

Gleich eine doppelte Premiere erlebte der Hochschulrat der FernUniversität in Hagen bei seiner 55. Sitzung: Erstmals tagte das Gremium aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie am 15.6. in hybrider Form – einige der Mitglieder nahmen per Videokonferenztechnik teil. Neues Mitglied im Gremium und bei ihrer Premiere vor Ort in Hagen dabei war Christiane Schönefeld. Sie bringt ihre Erfahrung als Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit in den Hochschulrat der einzigen staatlichen Fernuniversität Deutschlands ein.

„Die FernUniversität hat ein Qualifizierungsangebot im akademischen Bereich für alle Altersgruppen, für viele Lebenssituationen, in denen Menschen sich eben nicht frei machen können für ein Studium, sondern es neben ihrem Beruf absolvieren müssen – unabhängig von Ort und Alter. Das ist ein einmaliges Angebot und für das gesamte Qualifizierungsthema beispielgebend“, erläuterte Christiane Schönefeld ihre Motivation, sich im Hochschulrat der FernUniversität zu engagieren. „Ich glaube, bei dem Thema Digitalisierung von Bildung können wir in Deutschland noch viel weiterentwickeln, und das würde ich gerne mitgestalten.“

Berufliche Erstausbildung und Weiterbildung besser verzahnen

Sie möchte sich außerdem besonders dafür einsetzen, berufliche Erstausbildung und Weiterbildung besser miteinander zu verzahnen, als das im deutschen Bildungssystem bisher möglich ist. Dafür sei die FernUniversität ein gutes Vorbild. Lebenslanges Lernen ist für Schönefeld eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Menschen aus den sich abzeichnenden Prozessen des Strukturwandels in der Arbeitswelt gestärkt hervorgehen.

Die Mitgliedschaft im Hochschulrat ist nicht die erste Begegnung der gebürtigen Lüdenscheiderin mit der FernUniversität in Hagen: „Mit dem damaligen Rektor Prof. Helmut Hoyer habe ich vor einigen Jahren die Hochschulvereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet. Die Kooperation, die wir damals vereinbart haben, würde ich gerne weiter vertiefen. Dafür bietet meine Tätigkeit im Hochschulrat eine gute Chance.“

Daran knüpft die heutige Rektorin der FernUniversität, Prof. Ada Pellert, an, die dem neuen Hochschulratsmitglied zum Amtsantritt gratulierte: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau Schönefeld. Von ihrer Erfahrung auf dem Feld der Qualifizierung können wir sicher sehr profitieren, denn gerade die akademische Weiterbildung für Berufstätige ist ein wichtiger Auftrag der FernUniversität.“

Zur Person:

Christiane Schönefeld ist seit September 2019 im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit zuständig für den Bereich Ressourcen. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln bekleidete sie seit 1986 verschiedene Position in der Bundesagentur für Arbeit. So war sie vor ihrer Vorstandstätigkeit seit 2004 Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen. In der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" beriet sie auch die Bundesregierung.

Über den Hochschulrat:

Der Hochschulrat berät das Rektorat in strategischen Fragen und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus. Die Mitglieder des Hochschulrates werden für eine Amtszeit von fünf Jahren bestellt. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Wahl der Mitglieder des Rektorats sowie die Zustimmung zum Wirtschaftsplan.

Presse | 02.07.2020