BWL-Ranking: FernUni gleich zweifach vertreten

Foto: Hardy Welsch

Zwei Wirtschaftsinformatiker der FernUniversität haben es ins BWL-Ranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche geschafft. Sie zählen zu den fünf beziehungsweise zehn Prozent forschungsstärksten Betriebswirtinnen und Betriebswirten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Prof. Mönch belegt in der Kategorie „Lebenswerk“ den Platz 150. Zusätzlich erreicht er in der Kategorie „Forschungsleistung 2016-2020“ den Platz 183. Auch Prof. Stefan Smolnik ist in der Kategorie „Lebenswerk“ auf dem Platz 258 vertreten.

Vielseitige Forschung

Gemäß dem Ranking gehört Prof. Mönch zu den fünf Prozent forschungsstärksten Betriebswirten der DACH-Region. Er ist Inhaber des Lehrgebiets Unternehmensweite Softwaresysteme an der Fakultät für Mathematik und Informatik. Dort beschäftigen sich seine Arbeitsgruppe und er in der Forschung mit dem Entwurf und der Gestaltung von Informationssystemen für die Produktion und den Vertrieb. Dabei werden insbesondere betriebs­wirt­schaft­liche Problemstellungen mit Verfahren der Informatik und des Operations Research gelöst und rechen­tech­nische Um­setzungen mit Standard- oder Individualsoftware aufgezeigt.

Prof. Smolnik ist unter den zehn Prozent der forschungsstärksten Betriebswirte gelistet und Inhaber des Lehrstuhls Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Anwendungssysteme an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Sein Team und er forschen zur Adoption und Nutzung sozialer Medien in Organisationen sowie zur Gestaltung und Akzeptanz persönlicher virtueller Assistenten in Unternehmen. Zudem gestaltet und untersucht der Lehrstuhl Informationssysteme im Kontext intelligenter Städte und Mobilität sowie der digitalen Transformation des Gesundheitssystems und Hochschulbereichs.

Das Ranking der WirtschaftsWoche erstellen die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich und das Institut für Competition Economics in Düsseldorf. Dabei platzieren sie alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachs Betriebswirtschaftslehre (BWL) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach deren Forschungsleistung. Diese wird anhand der veröffentlichen Artikel in den wichtigsten Fachzeitschriften und Tagungsbänden der BWL gemessen.


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