Auf Erkundungstour durch Berufsfelder

Eine Frau mit Headset sitzt an einem Schreibtisch. Davor stehen drei Jugendliche. Foto: FernUniversität
Katrin Steinhoff aus dem Service-Center erklärt Schülerinnen und Schülern ihren Arbeitsplatz.

Lea war schon bei einer Krankenkasse und in einer Diabetologie, Sebastian hat bereits in einer Anwaltskanzlei hospitiert. Beide sind mit vier weiteren Schülerinnen und Schülern an diesem Tag zur sogenannten Berufsfelderkundung (BFE) an der FernUniversität in Hagen. BFE ist Teil der nordrhein-westfälischen Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und vermittelt Einblicke in die Berufswelt.

Was sie über die Hagener Hochschule wissen? „Man lernt zu Hause“, sagt Beyza, die wie alle anderen die achte Klasse einer weiterführenden Schule in Hagen besucht. Sebastian ergänzt: „Es ist die größte Uni in Deutschland.“ Karin Moldenhauer, an der FernUni zuständig für die Ausbildung und das Duale Studium, nickt bestätigend und freut sich: „Es ist gut, sich über Betriebe, bei denen man sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt, vorab zu informieren.“

Mediengestaltung und Dialogmarketing

Soweit sind die Achtklässlerinnen und -klässler noch nicht. Sie schnuppern im Rahmen der BFE zunächst für einen halben Tag in Bereiche an der Hochschule, in denen sie grundsätzlich Ausbildungsplätze anbietet. Unter anderem haben sich die Schülerinnen und Schüler angemeldet, um die Mediengestaltung in der Grafik und Druckerei sowie das Dialogmarketing im Service-Center kennenzulernen.

Termin

Die FernUni bietet am Dienstag, 24. April 2018, einen weiteren BFE-Tag an: für die Bereiche Medienproduktion und Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing und Veranstaltungsmanagement.

In der Vorstellungsrunde, in der jeweils „BFE-Patinnen“ und -Paten aus den Abteilungen sitzen, kündigt Grafiker Malte Jessen an: „Bei uns werdet ihr heute etwas gestalten und auch ausdrucken, um es mit nach Hause zu nehmen.“ BFE ganz praxisnah. „Das Service-Center ist die erste Anlaufstelle für Studierende und alle, die an der FernUni interessiert sind“, stellt Maria Münter ihren Arbeitsbereich vor.

Für die FernUniversität bedeutet BFE, „Werbung für die FernUniversität und die Ausbildung an der FernUniversität zu machen“, sagt Karin Moldenhauer. „Leider ist immer noch viel zu wenig bekannt, dass die Hochschule auch ausbildet. Auf diese Weise können wir für uns Reklame treiben und vielleicht sogar zukünftige Auszubildende rekrutieren.“ Eine weitere Gelegenheit dazu bietet sich bei einem weiteren Termin zur BFE (s. Kasten).

Anja Wetter | 27.02.2018