Jetzt vormerken: Campusfest mit Extrabreit

Foto: Extrabreit
Wissenschaftlich wie musikalisch ein Phänomen: die Neue Deutsche Welle. Extrabreit lassen den Zeitgeist beim Campusfest aufleben.

„Komm‘ nach Hagen, werde Popstar, mach‘ dein Glück.“ Der Satz stammt von der Hagener Band Extrabreit und aus einer Zeit, als die Neue Deutsche Welle (NDW) vor rund 40 Jahren durchs Land rollte. Von Hagen aus wurde sie maßgeblich mit angestoßen. In der Stadt brodelte es. Grund genug, das Geschehen von damals auch beim Campusfest der FernUniversität in Hagen aufleben zu lassen: musikalisch und wissenschaftlich. Dazu gibt es wieder ein Begleitprogramm für alle.

Auf der Bühne

Unter freiem Himmel, bei freiem Eintritt spielen die Musikhelden von einst: Extrabreit. Sie sind eben „hart wie Marmelade“. Das werden sie am Samstag, 1. September, ab dem frühen Abend unter Beweis stellen. Drumherum werden Bands im NDW-Zeitgeist spielen.

Im Gespräch

Wie sich in Hagen eine so lebendige und vielseitige Musikszene entwickeln konnte, die Bands und Sängerinnen wie Nena und die Humpe-Schwestern hervorbrachte, untersucht der FernUni-Wissenschaftler Prof. Dr. Frank Hillebrandt aus soziologischer Sicht. Darüber möchte Hillebrandt mit Besucherinnen und Besuchern des Campusfest locker ins Gespräch kommen. Gemeinsam mit der Hagenerin und Zeitzeugin Heike Wahnbaeck veröffentlicht Hillebrandt ein Buch zum NDW-Phänomen.

Rahmenprogramm

Darüber hinaus locken schon am Nachmittag wieder Führungen, Veranstaltungen in der Unibibliothek und ein Kinderprogramm auf den Campus. Das Fest konzentriert sich dieses Jahr auf den Weißen Platz und die Wiese an der Universitätsstraße.

Das Festival

Abweichend von den Vorjahren findet es im September und nicht wie gewohnt im Juni statt: Das Campusfest ist einer der Ankerpunkte eines insgesamt 14-tägigen NDW-Festivals in der Stadt mit vielen Veranstaltungen.

Das ausführliche Programm zum Campusfest an der FernUniversität folgt in Kürze. Alle Beschäftigten, Studierenden und Interessierten, insbesondere auch Hagener Bürgerinnen und Bürger, sind herzlich eingeladen. Eintrittskarten werden nicht benötigt.

Anja Wetter | 24.05.2018