Die FernUniversität ist Meisterin im Recycling

Foto: BMU/Sascha Hilgers
FernUni-Kanzlerin Birgit Rimpo-Repp (6.v.li.) nahm die Auszeichnung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze entgegen.

Papier sparsam einsetzen ist die umweltfreundlichste Lösung. Wenn aber Papier benötigt wird, ist Recyclingpapier mit dem Blauen Engel die beste Wahl: Es eignet sich für nahezu jede Anwendung, ob für den Drucker, Kopierer oder als Schreibpapier. Kein zusätzlicher Baum muss gefällt werden und seine Herstellung spart rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie gegenüber Frischfaserpapier.

Die FernUniversität in Hagen gewinnt in der Kategorie Hochschulen den Papieratlas-Wettbewerb 2020, gefolgt von der Freien Universität Berlin und der Hochschule Harz. Insgesamt haben 99 Städte, 40 Landkreise und 43 Hochschulen am 13. Wettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) teilgenommen. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden in Berlin von Bundesumweltministerin und Schirmherrin Svenja Schulze ausgezeichnet. „Wir freuen uns über die Auszeichnung. Sie bestätigt uns darin, schonend mit Ressourcen umzugehen. Durch den Einsatz von Recyclingpapier müssen keine zusätzlichen Bäume gefällt werden“, freut sich Kanzlerin Birgit Rimpo-Repp. „Außerdem sparen wir erheblich Wasser und Energie ein."

Sparsam sein

Bundesumweltministerin Schulze: „Der sparsame Umgang mit Papier in Alltag und Beruf ist die beste Lösung. Wenn aber Papier benötigt wird, ist Recyclingpapier mit dem Blauen Engel die umweltfreundlichste Wahl: Für Papier mit dem staatlichen deutschen Umweltzeichen muss kein zusätzlicher Baum gefällt und kein Frischfaser-Zellstoff über tausende Kilometer aus Südamerika importiert werden. Das ist ein Beitrag zum globalen Erhalt unserer Wälder und Biodiversität, den alle Menschen ohne finanziellen Mehraufwand leisten können.“

Der Papieratlas wurde von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) ins Leben gerufen. Die im Jahr 2000 gegründete IPR besteht aus 25 Unternehmen und fördert den Gebrauch von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel in Wirtschaft, Behörden, Kommunen, Hochschulen und Schulen. Unterstützung bekommt die IPR durch das Bundesumweltministerium, den Deutschen Städtetag, den Deutschen Städte- und Gemeindebund, den Deutschen Landkreistag, den Deutschen Hochschulverband und das Umweltbundesamt. Eine Übersicht der Ergebnisse der Gewinner und aller anderen Teilnehmenden wird veröffentlicht unter www.papieratlas.de.

Anja Wetter | 11.12.2020