Spatenstich für den neuen Spiel- und Sportbereich

In der Mittagspause mit den Kolleginnen und Kollegen eine Runde Boule oder Tischtennis spielen? Sich nach dem Präsenz-Seminar in der Yoga-Ecke entspannen oder doch lieber an der Turnstation bewegen? Nach Feierabend die Kinder aus dem MiniCampus abholen und noch gemeinsam auf dem Spielplatz toben? Das alles soll ab dem Spätsommer auf dem Campus der FernUniversität in Hagen möglich sein. Mit dem Spatenstich für den neuen Spiel- und Sportbereich hat diese Woche die Umsetzung begonnen. Beschäftige hatten ihre Anregungen eingebracht und das Projekt mit angestoßen.

Grüner Treffpunkt für Beschäftigte und Studierende

Auf rund 700 Quadratmetern Rasenfläche entlang des Fußweges von Gebäude 9 zu Gebäude 3 entsteht eine Spiel- und Sportmeile mit generationsübergreifenden Fitnessgeräten und Bänken zum Verweilen. „Der Spiel- und Sportbereich soll zur aktiven Mittagspause einladen und zum Treffpunkt für Studierende, Beschäftigte und Gäste werden“, sagt Kanzlerin Birgit Rimpo-Repp. Die Verwaltungschefin half beim Pflanzen eines Ahorn-Baumes mit. „Ich freue mich schon, wenn es losgeht“, sagt sie mit Blick auf die Eröffnung nach den Sommerferien. Bis Ende Juli sollen die Bauarbeiten laufen, danach muss noch der Rasen gesät werden und wachsen.

Aus dem gesamten Bereich wird ein grüner Ort zum Wohlfühlen. Mit vielen Bänken und großen Sandsteinen werden Sitz- und Liegeflächen geschaffen, umgeben von Bäumen, Gräsern, Stauden und Lavendel.

Spielplatz, Trimm-Dich-Pfad und Kletterwand

Eine Spielfläche für Kleinkinder soll insbesondere für die im benachbarten MiniCampus betreuten Kinder zur Anlaufstelle werden. Aufgebaut wird ein größeres Kombi-Spielgerät für Kleinkinder mit Rutsche und Kletterelementen wie Netz, Strickleiter, Rampe und Brücke. An den Spielplatz wird sich ein Spaßbereich mit Tischtennis und Boule anschließen. Für Entspannung sorgt eine Yoga-Ecke mit Wiesenfläche und Relax-Sonnenliegen.

Aktiver wird es auf dem naturnahen Trimm-Dich-Pfad mit beweglichen und festen Geräten aus Edelstahl und Holz wie Balancierseil, Sprossenwand mit Reck, Crosstrainer, Ruderbank und Unterkörpertrainer. Eine drei Meter hohe Kletterwand fordert Sportlerinnen und Sportler ab sieben Jahren heraus. „Wir wollen hier altersübergreifend den Fokus auf Aufwärmen, Koordination, Agilität und Dehnung legen, also weniger auf Kraft und Ausdauer“, erklären Dietmar Günther und Jana Böttcher aus dem Gebäudemanagement.

Während der Bauphase sind bis voraussichtlich Ende Juli die Fußwege zwischen den Gebäuden 3 und 9 und dem Treppenaufgang vom Rondell zum Behindertenparkplatz neben Gebäude 8 gesperrt.

Auch wenn es aufgrund der Corona-Pandemie momentan noch leer auf dem Campus ist: Alle Studierenden, Beschäftigen und Gäste können sich schon jetzt freuen, bald wieder häufiger vor Ort zu sein. Das Umfeld wird jedenfalls bunter, aktiver und nachhaltiger.

Carolin Annemüller | 24.06.2021