Vortragsreihe "KI im Diskurs". Künstliche Intelligenz in der Pflegerobotik

27. Januar 2022

Vortragsreihe der Juniorprofessur für Medizinethik

Zeitraum
27.01.2022, 18:00 Uhr
(bis 19.30 Uhr)

Veranstalter/-in
Juniorprofessur für Medizinethik

Referent/in
Prof. Dr. Arne Manzeschke
Evangelische Hochschule Nürnberg; Prof. Dr. Jochen Steil
TU Braunschweig

Moderation
Jun-Prof. Dr. Dr. Orsolya Friedrich

Auskunft erteilt
Juniorprofessur für Medizinethik

Die Vortragsreihe befasst sich mit ethischen, sozialen sowie psychologischen Herausforderungen von KI in der Medizin und bringt zu diesem Zweck jeweils VertreterInnen der Technikwissenschaften, der Philosophie, Psychologie u.a. zusammen. An diesem Abend wird der Fokus auf KI in der medizinischen Robotik liegen.

Die Veranstaltung findet online über den Videokonferenzdienst Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung


Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) könnte in absehbarer Zukunft eine zunehmend bedeutende Rolle in der klinischen Praxis spielen. Schon heute gibt es vielversprechende Ansätze in der Entwicklung etwa von Entscheidungsunterstützungssystemen in der bildgebenden Diagnostik, automatisierten Datenanalysesystemen zu diagnostischen, prognostischen und prädiktiven Zwecken oder medizinischen Robotern. Solche Anwendungen wecken die Hoffnung auf eine schnellere, effizientere und effektivere medizinische Versorgung. Auf der anderen Seite werfen sie eine Reihe von Fragen und Problemen an der Schnittstelle von Technologieentwicklung, Ethik, Philosophie des Geistes und Psychologie auf. Die Vortragsreihe befasst sich mit einigen dieser Aspekte und bringt zu diesem Zweck jeweils VertreterInnen der Technikwissenschaften, der Philosophie, Psychologie u.a. zusammen.

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation der Emmy Noether-Forschungsgruppe (DFG) „Das Phänomen der Interaktion in der Mensch-Maschine-Interaktion (MMI)“ sowie des FSP „digitale Kultur“ der FernUniversität in Hagen und des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der LMU München.

Carsten Sander | 20.01.2022