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Öffentlichkeit und Politik bei Kant

28. Mai 2015

Vortragsreihe: Forum Philosophicum

Zeitraum
28.05.2015 18:30 Uhr


Ort
Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, EG, Räume 1 und 2

Veranstalter
Institut für Philosophie

Referent
Dr. Oscar Cubo
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Philosophie II, Praktische Philosophie: Ethik, Recht, Ökonomie, des Instituts für Philosophie der FernUniversität in Hagen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Klassische Deutsche Philosophie, Rechts- und Moralphilosophie.

Die entscheidende Rolle des Begriffs der Öffentlichkeit in Kants praktischer Philosophie lässt sich durch die systematische Analyse des kategorischen Imperativs und des Publizitäts­prinzips feststellen. Das Verhältnis zwischen dem Publizitätsprinzip und dem kategorischen Imperativ besteht eben darin, dass die moralisch bzw. politisch zulässigen Maximen solche sind, die sich veröffentlichen lassen. Der Öffentlichkeitstest wird also für diejenigen Maximen erfüllt, die ein allgemeines Gesetz werden können. Im Gegenteil dazu sind die moralisch unzulässigen Maximen diejenigen, die das Licht der Öffentlichkeit nicht vertragen und aufgrund dessen geheim gehalten werden müssen. Die Analyse des internen Zusammen­hanges zwischen der Universalisierung der Maximen und den politisch zulässigen Maximen soll als Ausgangspunkt dienen, um die Rolle des Öffentlichkeitsbegriffs in Kants politische Philosophie herauszuarbeiten.

Die Veranstaltung ist öffentlich.


Gerd Dapprich | 06.12.2017