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"Mythos Trümmerfrauen": Die Geschichte eines deutsch-deutschen Erinnerungsortes

09. September 2015

Vortragsreihe: Lüdenscheider Gespräche

Zeitraum
09.09.2015 18:00 Uhr


Ort
Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

Veranstalter
Institut für Geschichte und Biographie

Referent
Dr. Leonie Treber
studierte Geschichte, Soziologie und Germanistik an der TU Darmstadt und promovierte anschließend an der Universität Duisburg-Essen. Die dabei entstandene Arbeit ist im Sommer 2014 im Klartext Verlag erschienen, unter dem Titel: „Mythos Trümmerfrauen. Von der Trümmerbeseitigung in der Kriegs und Nachkriegszeit und der Entstehung eines deutschen Erinnerungsortes.“

Die „Trümmerfrau“ gehört zum festen Repertoire nahezu jeder historischen Darstellung der Nachkriegszeit, ganz gleich ob in TV- und Printmedien, in Schulbüchern oder in Ausstellungen der historischen Museen. Vor diesem Hintergrund spürt Leonie Treber in ihrem Vortrag dem Mythos der „Trümmerfrauen“ nach. Sie stellt dar, wie die Enttrümmerung der Städte stattgefunden hat und welche Rolle dabei den deutschen Frauen zukam. Davon ausgehend zeigt sie, wie der Mythos der „Trümmerfrau“ in der unmittelbaren Nachkriegszeit entstanden ist und mit welchen Bedeutungsinhalten er seitdem in BRD, DDR und dem wiedervereinten Deutschland aufgeladen wurde bzw. wird.

Angesprochen werden die gesamte Hochschulöffentlichkeit sowie am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Almut Leh, Hagen.

Gerd Dapprich | 06.12.2017