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Woodstock. Ein historisches Ereignis im soziologischen Blick

13. Dezember 2017

Vortragsreihe: Wissenschaftsgespräche

Zeitraum
13.12.2017 16:00 Uhr
(bis 19 Uhr)

Ort
Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 - 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

Veranstalter
Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften

Referent
Prof. Dr. Frank Hillebrandt

Auskunft erteilt
Prof. Frank Hillebrandt

"3 days of peace and music", mit dieser sinnbildlichen und berühmten Textzeile wurde das Woodstock Festival im August 1969 beworben. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass dieses Rock-Festival, das in völlig ungeplanter Weise verläuft und mit einem sehr bekannten Dokumentarfilm versehen ist, bis heute, fast 50 Jahre später, eine legendäre Faszination ausübt. Es gilt vielen als eines der wichtigsten Ereignisse nicht nur der Pop-, sondern auch der Zeit-Geschichte. In einer am Praxisbegriff orientierten soziologischen Perspektive gilt es gerade deshalb zu fragen, wie dieses Ereignis möglich geworden ist, wie es sich also praktisch vollzogen hat. Gleichzeitig will der Vortrag soziologische Antwortversuche dazu geben, wie und warum das Ereignis Woodstock ikonisiert und erinnert wird, wie es also zum Symbol einer ganzen Generation werden konnte.


Gerd Dapprich | 06.12.2017