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Kommunikation mit dementen Menschen​

10. Februar 2018

Vortragsreihe: BürgerUniversität Coesfeld

Zeitraum
10.02.2018 10:00 Uhr
(bis 14 Uhr)

Ort
WBK – Wissen Bildung Kultur, Osterwicker Straße 29, 48653 Coesfeld

Veranstalter
Ernsting‘s-family-Junior Stiftungsprofessur für Soziologie familialer Lebensformen, Netzwerke und Gemeinschaften

Referent
Dr. Richard Bettmann, M.A., Dipl. Soz.Arb./Soz.päd.
FernUniversität
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der FernUniversität Hagen, Lehrgebiet III, Organisationssoziologie und qualitative Methoden. Schwerpunktmäßig befasst er sich mit der Kommunikation an den „Rändern des Sozialen“, mit organisationssoziologischen Fragestellungen und mit der qualitativen Sozialforschung.

Moderation
Jun.-Prof. Dr. Dorett Funcke

Auskunft erteilt
Regionalzentrum Coesfeld

Die Versorgung, Betreuung und Begleitung von an Demenz erkrankten Menschen findet überwiegend im häuslichen Umfeld statt. Dort stehen „Weggefährtinnen und Weggefährten“ zusammen mit ihren dementen Angehörigen vor dem Problem, das „Miteinander-Sein“ trotz der demenzbedingten Ausfallerscheinungen jeden Tag aufs Neue gestalten und aufeinander abstimmen zu müssen. Die Lebensqualitäten der dementen Menschen und der Betreuenden hängt entscheidend davon ab, ob und wie dieses Kommunikationsproblem gelöst werden kann. In dem Seminar wird es darum gehen, die Probleme zu erörtern, die im Alltag in der Kommunikation mit dementen Menschen auftreten können. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, wie und unter welchen Umständen eine alltägliche Handlungskoordination, die zur Bewältigung des Alltags unbedingt von Nöten ist, dennoch gelingen kann.


Gerd Dapprich | 07.12.2017