"Von der Finanzkrise zu den europäischen Stabilitätsmechanismen - Neun Jahre Europäische Rettungsprogramme"

14. Juni 2018

Vortragsreihe: Europäische Verfassungswissenschaften

Zeitraum
14.06.2018
17:00 Uhr

Ort
Seminargebäude der FernUniversität (Gebäude 2), Räume 4. und 5, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

Veranstalter/-in
Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften

Referent/-in
Dr. Burkhard Schmidt
geb. 1956, 1976-1978 Banklehre; 1978-1984 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz, Genf, Marburg/L.; 1981 Certificat des études européennes de l'Institut universitaire des études européennes à Genève; 1985 LL.M. Cambridge; 1989 Ass. iur. Wiesbaden; 1994 Promotion an der Universität Marburg/L. mit einer Arbeit zur Geltung und Anwendung von Europäischem Gemeinschaftsrecht im Vereinigten Königreich; 1989/90 Referent im Bundesjustizministerium; seit 1991 Beamter der Europäischen Kommission in Luxemburg; 2005-2014 Leiter der Rechtsabteilung der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen (ECFIN); 2014-2015 geschäftsführender Direktor der Direktion ECFIN-L "Finanzen, Koordinierung mit der EIB Gruppe, EBWE und MDBs"; seit Ende 2015 stellvertretender Direktor und Berater mit Schwerpunkt Interne Kontrollsysteme, Rechnungsprüfung und Sonderaufgaben.

Moderation
Prof. Dr. Ewald Grothe, Gummersbach/Hagen

Auskunft erteilt
Dr. Ingrid Piela

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Europäischen Rettungsmechanismen für Staaten (BOP, EFSM, EFSF, ESM, Griechische bilaterale Darlehen), die den Zugang zu den Kapitalmärkten verloren haben. Er zeichnet die Rettungsprogramme der letzten neun Jahre nach, beginnend mit dem Zahlungsbilanzkredit an Ungarn 2008 über Irland und Portugal bis zum dritten Programm des ESM für Griechenland. Der Vortragende, der die Finanzierungsseite zahlreicher Programme juristisch begleitet hat, wird aus der Praxis an der Nahtstelle zwischen Wirtschaftspolitik und Recht berichten.


Gerd Dapprich | 20.09.2018