"Kommissar Rath und Babylon Berlin" - Podiumsgespräch mit dem Autor Volker Kutscher

21. November 2018

Vortragsreihe: Lüdenscheider Gespräche

Zeitraum
21.11.2018
18:00 Uhr (bis 20 Uhr)

Ort
Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

Veranstalter/-in
Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen

Referent/-in
Volker Kutscher

Moderation
Prof. Dr. Wolfgang Kruse (FernUniversität in Hagen)

Auskunft erteilt
Eva Engelhardt

Volker Kutschers Romanfigur Gereon Rath ist Kult: Der aus dem katholischen Köln stammende, im pulsierenden Berlin der späten 1920er und frühen 1930er Jahre ermittelnde Kriminalkommissar ist nicht nur der Held einer erfolgreichen Buchreihe, sondern inzwischen auch einer hochgelobten, von Tom Tykwer verfilmten Fernsehserie. In der Zeit der Weltwirtschaftskrise und des aufkommenden Nationalsozialismus führt Kutscher seinen Helden durch die Verlockungen und Abgründe der ultramodernen Metropole und zugleich durch die Widersprüche seiner eigenen Persönlichkeit, die ihn immer wieder an die Grenze zwischen Legalität und Illegalität führen; mehr oder weniger gemeinsam mit seiner Kollegin, Geliebten und späteren Frau Charlotte Ritter, die die neuen Möglichkeiten zu leben versucht, von denen junge Frauen in der Weimarer Demokratie profitieren konnten.

Im Gespräch mit dem FernUni-Historiker Prof. Wolfgang Kruse wird Volker Kutscher über die historischen Zusammenhänge und ihre literarische Gestaltung, über das Verhältnis zwischen Fiktion und Realität, Roman und Film, über seine persönlichen Zugänge zum Thema und nicht zuletzt über die Zukunft von Gereon Rath und Charly Ritter Auskunft geben.

Zu dem Podiumsgespräch sind alle Interessierten willkommen.


Gerd Dapprich | 25.07.2018