Weltordnung ohne den Westen? Europa zwischen Russland, China und Amerika

13. Februar 2019

Vortragsreihe: Lüdenscheider Gespräche

Zeitraum
13.02.2019
18:00 Uhr (bis 20 Uhr)

Ort
Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

Veranstalter/-in
Institut für Geschichte und Biographie

Referent/-in
Gernot Erler, Politiker
Gernot Erler war dreißig Jahre lang von 1987 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD), davon elf Jahre Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, zuständig für Außen,- Sicherheits, - Entwicklungs,- und Menschenrechtspolitik. 2005 bis 2009 war er Staatsminister im Auswärtigen Amt. 2003 bis 2006 und 2014 bis 2017 nahm er das Amt eines Russlandbeauftragten der Bundesregierung wahr und 2015 bis 2017 war er Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Moderation
Moderation: Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch, Fernuniversität in Hagen

Auskunft erteilt
Eva Engelhardt

Zu dem Podiumsgespräch mit dem Politiker Gernot Erler sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Die Jahrzehnte gültige Weltordnung ist erschüttert. Neue globale Machtverhältnisse entstehen. Drei große Player treffen dabei auf eine Europäische Union in der Krise: Russland, China und Amerika. Nationale Interessensbekundungen und Abschottungsbestrebungen haben Konjunktur. Das neue Wettrüsten ist keine Drohung mehr, sondern bereits eine Realität.
Welche Optionen hat Europa in dieser Situation? Welchen Einfluss hat Deutschland? Wie sind europäische Werte noch durchsetzbar? Gibt es die Chance einer zukunftsfähigen „Neuen Weltordnung“?



Gerd Dapprich | 14.12.2018