Eine Jugend zwischen NS-Widerstand und Befreiung

20. März 2019

Vortragsreihe: Lüdenscheider Gespräche

Zeitraum
20.03.2019
18:00 Uhr (bis 20 Uhr)

Ort
Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

Veranstalter/-in
Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität

Referent/-in
Cornelia Schmalz-Jacobsen, Politikerin,
(Jg. 1934) hat ein Gesangs- und Sprachenstudium absolviert und als Journalistin gearbeitet. Sie gehörte über ein Jahrzehnt dem Stadtrat von München an, war Senatorin für Jugend und Familie des Landes Berlin, von 1988 bis 1991 Generalsekretärin und von 1995 bis 1998 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Von 1991 bis 1998 war sie Ausländerbeauftragte der Bundesregierung und gehörte von 1985 bis 2004 dem Deutschen Bundestag an.


Moderation
Prof. Dr. Ewald Grothe, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Archiv des Liberalismus, Gummersbach

Zu dem Podiumsgespräch mit der Politikerin Cornelia Schmalz-Jacobsen sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Cornelia Schmalz-Jacobsen hat zwei autobiographische Bücher über ihre Jugend im Nationalsozialismus verfasst. In ihrem Buch „Zwei Bäume in Jerusalem“ schreibt sie „über den selbstverständlichen Widerstand“ ihrer Eltern, die sich für verfolgte Juden einsetzten und später dafür in der Gedenkstätte Yad Vashem geehrt wurden. In „Russensommer“ berichtet sie über die Kinderlandverschickung an die Ostsee, die Begegnung mit russischen Soldaten und das Kriegsende. Die Autorin hat als Zeitzeugin Antisemitismus und Krieg erlebt, als Politikerin und langjährige stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ setzt sie sich bis heute für Humanität und Rechtsstaatlichkeit ein.


Gerd Dapprich | 14.12.2018