Mitgliederversammlung der FernUni-Freunde mit Vortrag

11. April 2019

Zeitraum
11.04.2019
18:00 Uhr

Ort
Arcadeon, Lennestr. 91, 58093 Hagen

Die Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. (GdF) findet in diesem Jahr am Donnerstag, 11. April, ab 18 Uhr im Arcadeon, Lennestr. 91, 58093 Hagen, statt. Geleitet wird sie vom GdF-Vorsitzenden Frank Walter. Im Rahmen der Versammlung hält Prof. Dr. Andreas Mokros ab 18.45 Uhr den Vortrag „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht? Dunkle Persönlichkeitseigenschaften und Folgen.“ Andreas Mokros ist Leiter des Lehrgebiets Persönlichkeitspsychologie, Diagnostik und Beratung an der FernUniversität in Hagen.

Interessierte Gäste sind zum Vortrag ebenso willkommen wie zur Mitgliederversammlung. Verbindliche Anmeldungen sind bis zum 2. April per Mail an freunde@fernuni-hagen.de möglich.

  • Die Dunklen Vier der Persönlichkeit sind Psychopathie, Narzissmus, Machiavellismus und Charaktersadismus. In Abgrenzung zu klinischen Störungen bezeichnen diese Begriffe subklinische Auffälligkeiten. Personen mit hohen Ausprägungen dieser Eigenschaften neigen zu egoistischem, rücksichtslosem Handeln. Sie stellen ihre Ansprüche und vermeintlichen Qualitäten heraus und sie verstehen es, andere in ihrem Sinne zu beeinflussen. Tatsächlich werden diese Eigenschaften auch immer wieder mit (wirtschaftlichem) Erfolg in Verbindung gebracht. Sind solche Personen also möglicherweise eher imstande, sich durchzusetzen? Sind wir womöglich sogar gut beraten, die Entscheidungsgewalt solchen Menschen zu überlassen?

    Im Vortrag werden zunächst die verschiedenen Komponenten der Dunklen Vier von klinischen Persönlichkeitsstörungen abgegrenzt. Dazu wird auf aktuelle Modelle der Persönlichkeitspsychologie zurückgegriffen. Im Anschluss werden die Implikationen der Dunklen Vier für beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg erörtert. Schließlich wird ein Ausblick auf die Veränderbarkeit von Eigenschaften gegeben – und auf Merkmale, die tatsächlich eher Erfolg verheißen.

Gerd Dapprich | 26.03.2019