CO2-Bepreisung & Klimaschutz: aus Wissenschaft und Praxis

03. März 2020

Zeitraum
03.03.2020
16:00 Uhr (bis 18 Uhr)

Ort
Seminargebäude (Gebäude 2), Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 bis 3

Veranstalter/-in
Fakultät Wirtschaftswissenschaft, Prof. Robert Schmidt

Referent/-in
Dr. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V., Prof. Dr. Robert Schmidt, FernUniversität, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Mikroökonomie

Moderation
Prof. Robert Schmidt

Auskunft erteilt
apl. Prof. Dr. Bianca Rundshagen
(Tel.: 02331 / 987-4453)

Die Bepreisung von CO2, bzw. der fossilen Brennstoffe, aus denen das Klimagas hervorgeht, ist der Eckpfeiler einer effektiven Klimaschutzpolitik. Diese wissenschaftliche Erkenntnis wird in der Praxis nur unzureichend umgesetzt. So werden die Emissionen in vielen Ländern gar nicht bepreist, und auch das EU ETS (Zertifikatehandelssystem der EU) deckt nur knapp die Hälfte der Emissionen in der EU ab.

Die Veranstaltung beleuchtet sowohl wissenschaftliche Aspekte rund um das Thema CO2-Bepreisung als auch die praktische Umsetzung durch die Politik.


Dr. Jörg Lange vom CO2 Abgabe e.V. macht den Auftakt. Er erläutert, wie ein umfassendes CO2-Bepreisungssystem in Deutschland implementiert werden könnte und welche Schritte für einen effizienten Klimaschutz im Vergleich zur tatsächlichen Klimapolitik (Klimapaket) der Bundesregierung notwendig wären.

Prof. Schmidt geht dann über den nationalen Kontext hinaus und beleuchtet zentrale Aspekte effektiver Klimapolitik anhand der Ergebnisse einer globalen Experten-Befragung zum Thema CO2-Bepreisung. In dieser empirischen Analyse wird neben der empfohlenen Höhe von CO2-Preisen auch untersucht, welche Instrumente zur CO2-Bepreisung (z.B. Steuer vs. Zertifikatehandel) die Experten empfehlen würden und welche Verwendung der resultierenden Staatseinnahmen sie vorschlagen.

Gerd Dapprich | 13.01.2020