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Filme des Instituts für Geschichte und Biographie



Auf der Suche nach der ‚sozialistischen Menschengemeinschaft‘

FernUni Exkursion (2014), 30 min
Berliner Mauer, Stasi, SED – das Bild vom Leben in der DDR ist eng verknüpft mit Repressionen, Systemzwang und Ideologie. Andererseits prägen auch die sogenannte Ostalgie um typische Feierlichkeiten und Ostprodukte die Erinnerungskultur.
Vor diesem Hintergrund begibt sich eine studentische Gruppe der FernUniversität, organisiert und begleitet von Prof. Arthur Schlegelmilch (Institut für Geschichte und Biographie), auf die Spuren der sogenannten "sozialistischen Menschengemeinschaft".
Die Exkursion gewährt Einblicke in geschichtsrelevante Orte; Realbegegnungen mit Zeitzeugen der jüngeren deutschen Geschichte vermitteln Historizität und Authentizität.
Innerhalb einer Woche verläuft die Exkursions-Route quer durch die ehemalige DDR.

Adoleszenz im ‚Dritten Reich‘

Zeitzeugenberichte aus Lüdenscheid (2012), 86 min
Der Beitrag bietet private Einblicke in das Lüdenscheider Alltagsleben „unter dem Hakenkreuz“ und befasst sich mit der persönlichen sowie öffentlichen Reflexion über die zwölf dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte.
Ausgangspunkt des Films ist eine studentische Praktikumsarbeit. Zeitzeugen kommen mit ihren persönlichen Erfahrungen zu Wort - filmisch wurden persönliche Erinnerungen mit Allgemeingeschichtlichem verbunden. Es sind Interviews mit drei älteren Lüdenscheidern, die sich als Jugendliche sowie junge Erwachsene mit dem Nationalsozialismus konfrontiert sahen und auf jeweils unterschiedlichen Wegen die Kriegszeit überstanden.
Als Einstieg diente ein Rundgang durch die Altstadt Lüdenscheids. In der unmittelbaren Umgebung wurden der Einfluss von Schule und Politik, sowie die Erinnerung an Pogrome und Terror wieder deutlich.
In diesem Zusammenhang wird auch die Frage der Einrichtung eines authentischen Erinnerungsorts aufgegriffen, wie sie in der Stadt mit Blick auf die ehemaligen Polizeihaftzellen im Alten Rathaus kontrovers diskutiert wurde.

Es war eine andere Welt!

Migrationsbiographien Lüdenscheider Bürgerinnen und Bürger (2009), 41 min / 7 min
Der Film zeigt persönliche Geschichten von Einwanderern.
Schülerinnen und Schüler des Zeppelin-Gymnasiums und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lüdenscheid beschäftigten sich mit „Zuwanderung und Kulturkontakt im Raum Lüdenscheid nach 1945“. Wissenschaftlich begleitet wurden sie von Prof. Arthur Schlegelmilch (Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität).
Die „Nachwuchsforscherinnen und -forscher“ führten Interviews, befragten Migrantinnen und Migranten ebenso wie alteingesessene Lüdenscheider zu ihrer eigenen Einwanderungsgeschichte bzw. zu den Erfahrungen mit Zuwanderern.
Darüber hinaus entstand eine Ausstellung mit persönlichen Fotos der Befragten, Zeitungsartikeln aus der damaligen Zeit und Statistiken.

Wo warst Du als die Mauer fiel?

(2009), 17 min
Mit dieser Frage haben sich Schülerinnen und Schüler der Lüdenscheider Gymnasien beschäftigt. Sie befragten insgesamt 29 Zeitzeugen, die aus unterschiedlichen Perspektiven ihre Sicht auf den Fall der Mauer am 09. November 1989 sowie ihre damit verbundenen Hoffnungen und Erwartungen schilderten. Ziel war, den Schülerinnen und Schülern, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls noch nicht einmal geboren waren, dieses Ereignis nahe zu bringen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Deutschland ein geteiltes Land war.
Die Ergebnisse der, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität, geführten Zeitzeugeninterviews wurden in einer Ausstellung präsentiert. Der Film zeigt die Eröffnung dieser A usstellung im Lüdenscheider Bürgerforum.

Für weitere Auskünfte und technische Fragen wenden Sie sich bitte an: helpdesk@fernuni-hagen.de


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