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Hans Frankenthal - Ein Jude im Sauerland

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Produziert vom Institut für Geschichte und Biographie im Auftrag des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Hans Frankenthal, Jg. 1926, entstammt einer jüdischen Familie aus Schmallenberg im Sauerland und wurde im März 1943 mit seiner gesamten Familie nach Auschwitz deportiert. Zusammen mit seinem Bruder überlebte er mehr als zwei Jahre härtester Arbeit in den IG-Farben Buna-Werken in Auschwitz-Monowitz und einige Monate Schwerstarbeit in den unterirdischen Stollen des Lagers Dora-Mittelbau. Die Brüder kehrten 1945 nach Schmallenberg zurück, wo sie unter großen Schwierigkeiten versuchten, das ehemals „arisierte“ väterliche Geschäft wiederzueröffnen. Hans Frankenthal ist heute zweiter Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Hagen.

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