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"Die Grenzen des Frauseins aufheben" - die Bildhauerin Milly Steger

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Der Beitrag war Grundlage einer WDR-Sendung vom 17.2.2001.

Mit ihrer kraftvollen künstlerischen Arbeit und ihrer energischen Persönlichkeit hat die Berliner Bildhauerin Milly Steger, nach Ansicht ihrer Zeitgenossen, damals "die Grenzen des Frauseins" aufgehoben. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts war sie eine der wenigen Frauen, die Großplastiken anfertigten, was als unweiblich galt. Ihr erster großer bauplastischer Auftrag in Hagen löste sogar einen handfesten Skandal in der westfälischen Industriestadt aus.

Der Film zeigt, wie ungewöhnlich und ufsehenerregend die Arbeit einer "Powerfrau am Bau" zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewirkt haben muß. Da fast alle persönlichen Dokumente Milli Stegers während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden sind, läßt sich die Biographie der in Hagen zur Stadtbildhauerin berufenen Künstlerin nur lückenhaft aus verschiedenen Archiven rekonstruieren.

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