Nebenfach BWL in den Diplomstudiengängen Mathematik u. Informatik

Das Grundstudium ist in beiden Studiengängen identisch. Es umfasst drei Pflichtmodule und wird mit der Diplomvorprüfung abgeschlossen.

Das Hauptstudium besteht aus dem Kernfach „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“.

  • Die letzte Ersteinschreibung in die Studiengänge ist zum Sommersemester 2007 möglich gewesen.

    Die Diplomvorprüfung konnte noch bis zum Wintersemester 2011/2012, mit Wiederholungsprüfungen bis zum Wintersemester 2012/2013 abgelegt werden.

  • Das Grundstudium umfasst drei Pflichtmodule. Diese sind zu belegen, mit Einsendearbeiten zu bearbeiten und mit einer jeweils zweistündigen Klausur abzuschließen. Die Pflichtmodule können nicht abgewählt werden. Jedes Modul hat einen Umfang von 6 SWS und einen Workload von 300 Stunden. Die empfohlene Reihenfolge der Bearbeitung finden Sie in dem Studienplan für das Grundstudium.

    1. Semester 2. Semester
    Modul 31031
    Internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung (BWL III)

    Das Grundstudium ist erfolgreich absolviert, wenn

    • mindestens zwei Pflichtmodule mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet worden sind und
    • der Durchschnitt der an der FernUniversität absolvierten Pflichtmodule mindestens 50 Prozentpunkte beträgt.

    Pflichtmodule können bei Nichtbestehen zweimal wiederholt werden. Eine Wiederholungsmöglichkeit besteht also nur, wenn die Klausur ein- oder zweimal nicht bestanden wurde. Wird eine Klausur wiederholt und erneut nicht bestanden, werden die erzielten Punkte der besten nicht bestandenen Klausur berücksichtigt. Ein Freiversuch ist nicht möglich.

    Über das erfolgreich abgeschlossene Grundstudium wird auf Antrag ein Diplom-Vorprüfungszeugnis ausgestellt. Die Gesamtnote im Zeugnis ergibt sich aus dem Durchschnitt der Prozentpunkte der an der FernUniversität absolvieren Pflichtmodule.

  • Die Diplomprüfung im Nebenfach Betriebswirtschaftslehre besteht aus dem Kernfach „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ (12 SWS, Workload von 600 Stunden), das durch zwei affine Module abgedeckt wird. Diese sind zu belegen, mit Einsendearbeiten zu bearbeiten und mit einer jeweils zweistündigen Klausur abzuschließen, sodass zwei zweistündige Klausuren zu absolvieren sind.

    Das Kernfach ist bestanden, wenn

    • in beiden Modulklausuren zusammen mindestens 100 Prozentpunkte erreicht worden sind und
    • die schlechtere Modulklausur mit mindestens 25 Prozentpunkten bewertet worden ist.

    Die Fachnote ergibt sich aus dem Durchschnitt der Prozentpunkte der beiden Modulklausuren. Im Zeugnis wird nur die Fachnote ausgewiesen.

    Die zwei Modulklausuren des Faches können, müssen aber nicht in einem Semester geschrieben werden. Eine im ersten Prüfungsversuch bestandene Modulklausur kann im Rahmen der Freiversuchsregelung am nächstmöglichen Prüfungstermin (März → September oder September → März) zur Notenverbesserung einmal wiederholt werden. Der bessere der beiden Versuche gilt. Ein zweiter Freiversuch ist ausgeschlossen. Eine nicht bestandene Modulklausur kann, unabhängig von der Inanspruchnahme des Freiversuchs, zweimal wiederholt werden.

    Wird eine Klausur wiederholt und erneut nicht bestanden, werden die erzielten Punkte der besten nicht bestandenen Klausur berücksichtigt.

    Mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 ist die Zusammensetzung des Kernfaches „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ verändert. Das alte Modul

    • „32761 Rechnungslegung und Gewinnermittlung“

    wurde durch das neue Modul

    • „32781 Rechnungslegung“

    ersetzt. Es gelten folgende Übergangsregelungen:

    • Wer das alte Modul belegt hat, konnte dieses noch bis zum Wintersemester 2013/14 (März 2014) mit Klausur abschließen.
    • Wer nach dem Wintersemester 2013/14 in dem alten Modul noch eine Wiederholungsmöglichkeit hat, muss das neue Modul mit Klausur absolvieren. Fehlversuche in dem alten Modul werden dabei nicht übernommen.

    Wurde in dem Kernfach noch die alte vierstündige Klausur geschrieben und besteht noch eine Wiederholungsmöglichkeit, gilt folgende Übergangsregelung: Die affinen neuen Modulklausuren können nach den beschriebenen Bestehens- und Wiederholungsregelungen erneut geschrieben werden. Es müssen immer beide Modulklausuren geschrieben werden. Fehlversuche in der alten vierstündigen Klausur werden dabei nicht übernommen.

  • Die Diplomprüfung im Nebenfach Betriebswirtschaftslehre ist bestanden, wenn das Kernfach im Hauptstudium mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist.

    Die Gesamtnote der Diplomprüfung im Nebenfach Betriebswirtschaftslehre entspricht der Note im Kernfach.

Redaktion | 04.07.2018