Modul 25605
S3: Mikrosoziologie: Strukturen und Prozesse der Familie, Verwandtschaft und Gemeinschaft
Auf einen Blick
| Belegnummer | 25603 |
| ECTS | 15 |
| Workload | 450 Std. |
| Kosten | 165 € |
| Angebotshäufigkeit | Jedes Semester |
| Material | Online |
| Betreuung | moodle Lernumgebung |
| Prüfung | Mündliche Prüfung |
Dieses Modul führt in zentrale Fragestellungen und theoretische Grundlagen der Mikrosoziologie ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo soziale Strukturen verankert sind und wie sie in konkreten sozialen Handlungen entstehen. Die leitende Annahme der Mikrosoziologie lautet, dass selbst gesamtgesellschaftliche Strukturen auf Interaktionen zwischen konkreten Personen zurückzuführen sind. Ziel ist es, die „Strukturbildung in Interaktionen“ zu verstehen und analytisch zu fassen. Im Einführungskurs (Maiwald/Sürig) wird hierzu ein begriffliches Instrumentarium vermittelt, das es ermöglicht, Prozesse der Strukturbildung im sozialen Handeln systematisch zu untersuchen. Darauf aufbauend befassen sich die weiteren Kurse mit zwei zentralen mikrosoziologischen Themenfeldern: Paar- und Familienbeziehungen (Burkart/Funcke/Hildenbrand). Diese werden aus soziologischer, historischer und alltagsweltlicher Perspektive betrachtet und zugleich aus einer empirisch-forschungsorientierten Perspektive analysiert. Leitfragen sind unter anderem:
- Welche Charakteristika prägen diese sozialen Lebensformen?
- Welche Konstanten bestehen trotz gesellschaftlichen Wandels?
- Wie lässt sich die Zukunft von Paaren und Familien einschätzen?
- Mit welchen Methoden können diese sozialen Strukturen erforscht werden?
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Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse der Mikrosoziologie und verstehen, wie soziale Strukturen durch Interaktionen entstehen. Sie sind in der Lage, zentrale Begriffe und Konzepte zur Analyse von Strukturbildungsprozessen in Interaktionen anzuwenden. Darüber hinaus haben sie ein fundiertes Verständnis der Paar- und Familiensoziologie entwickelt. Sie können zentrale Fragen zu zeitgenössischen Entwicklungen, historischen Veränderungen und elementaren Strukturmerkmalen von Paar- und Familienbeziehungen reflektiert darstellen und erläutern. Auf dieser Grundlage sind sie befähigt, mikrosoziologische Perspektiven auf unterschiedliche soziale Phänomene anzuwenden und die Wechselwirkung zwischen individueller Handlung und sozialer Struktur theoretisch wie empirisch zu analysieren.
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Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.Prüfungsformen
Form Prüfungsnummer Termin Anmeldeschluss Mündliche Prüfung 1364 während des Semesters SoSe: 15. Juni
WiSe: 15. DezemberEinschreibung und Belegung aller Kurse des Moduls, außerdem: Modul B1 sowie mindestens zwei weitere Module der Basisphase müssen erfolgreich abgeschlossen sein.
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- Hinweise zur Portfolioprüfung (folgt)
- Hinweise zur Bachelor- oder Master-Abschlussarbeit (PDF 113 KB)
- Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten am Institut für Soziologie (PDF 284 KB)
Modulverantwortliche
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Foto:
Volker Wiciok
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Volker Wiciok
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Foto:
FernUniversität in Hagen/Hardy Welsch