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Vergleichende Politikwissenschaft: Informationen aus dem Lehrgebiet

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  • Professor Dr. Michael Stoiber als Experte zur Landtagswahl 2018 in Hessen beim Hessischen Rundfunk
    Die am 28. Oktober aufgezeichnete Sendung und Wahlanalyse sowie eine erste Bilanz am Tag nach der Wahl finden Sie hier.

  • Neuerscheinung: Minderheitenrechte und Interessenvermittlung in Lateinamerika von Dr. Marie-Sophie Heinelt
    (Wie) Fördern Autonomie- und Konsultationsrechte indigene Selbstbestimmung? Um diese Frage zu beantworten, schlägt die Autorin einen vergleichenden, methodisch innovativen Ansatz vor, der die Ebene der (oft informellen) Interaktionsmuster zwischen unterschiedlichen Akteursgruppen besonders berücksichtigt und netzwerkanalytisch untersucht. Über die Kombination aus prozessanalytischen Fallstudien zu Entscheidungsverfahren über infrastrukturelle und extraktive Projekte in Kolumbien, Panama und Chile und deren vergleichender Analyse werden sowohl Wirkungszusammenhänge als auch kausale Muster aufgezeigt. Sonderrechte sind weniger ausschlaggebend als erwartet. Stattdessen wird die Bedeutung akteursspezifischer und interaktionsbasierter Voraussetzungen für die Wahrung indigener Selbstbestimmung betont: Formalisierte interne Handlungsmodi und Mobilisierungsressourcen indigener Organisationen sowie vorangehende Interaktionen mit staatlichen Institutionen sind entscheidend. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Lateinamerika-Projekt in der Abschlussphase
    Im Frühjahr/Sommer 2016 wird am Lehrgebiet das von Prof. Stoiber geleitete Projekt "Ethnische und sozio-ökonomische Konflikte in Lateinamerika" abgeschlossen werden. Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) förderte das Projekt von April 2013 bis Februar 2016, das in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt (Prof. Michèle Knodt) durchgeführt wurde. Im Zentrum stand die Frage, wie Konflikte in ethnisch fragmentierten und sozio-ökonomisch ungleichen Gesellschaften in Lateinamerika friedlich ausgetragen werden können. Ausgangsannahme war, dass ein geeignetes Angebot an demokratischen Partizipationsstrukturen und deren effektive Nutzung zu einer Verringerung gewaltsamer Konfliktaustragung führen. Für eine Prüfung dieses Zusammenhangs wurden Merkmale und Prozesse auf drei Analyseebenen berücksichtigt: die Effektivität institutioneller Verfahren, deren Nutzung durch intermediäre Organisationen sowie Einstellungen betroffener Gruppen. Im Projektverlauf wurde eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren angewandt; u.a. wurden Fallstudien in Chile, Peru, Kolumbien und Panama durchgeführt. Der Projektabschluss wurde im Dezember 2015 mit einem Workshop in Panama Stadt eingeleitet, bei dem erste Ergebnisse mit indigenen Aktivisten und lateinamerikanischen Wissenschaftlern diskutiert werden konnten. Abschlusspublikationen, ein Forschungsbericht und wissenschaftliche Artikel, sind momentan in Vorbereitung. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Hier finden Sie uns vor Ort!
    Sie finden uns im Gebäude KSW, Abschnitt C im 2. Stock in den Räumen C 2.023- C 2.026.
    Gebäudeteil C erreichen Sie vom Haupteingang aus über den Skywalk im 1. Stock; von dort aus begeben Sie sich dann in den 2. Stock und finden unsere Räumlichkeiten im Flur schräg gegenüber dem Fahrstuhl. Die Sprechzeiten des Sekretariats sind Dienstag bis Donnerstag, 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr.

  • Nutzen Sie die zusätzliche Beratung bei der Anfertigung von Abschlussarbeiten:
    Sie haben Ihre Module erfolgreich abgeschlossen und stehen nun vor der Aufgabe, ein Thema für Ihre Abschlussarbeit zu finden, das Sie einerseits begeistert und andererseits in einem angemessenen Rahmen zu bearbeiten ist? Ab sofort werden alle Abschlussarbeiten der B.A.-/ M.A.- und Magisterstudiengänge, die am Lehrgebiet Politikwissenschaft V realisiert werden sollen, von uns als Team (Prof. Michael Stoiber, Dr. Michael Strebel) betreut. Neben den Anfragen per Mail besteht für Sie die Möglichkeit, telefonische Sprechstunden wahrzunehmen und überdies mit den anderen Absolventen und Absolventinnen über die eigens dafür eingerichtete Moodle-Lernumgebung „Abschlussarbeiten B.A./ M.A./ Magister LG 5“ in Kontakt zu treten. Diese Möglichkeit besteht nicht nur während der Ausarbeitung des Exposés, sondern ist ebenso als Wegbegleiterin während Ihrer Schreibphase konzipiert.

    Wenden Sie sich mit einer vorläufigen Themenidee für ein erstes Feedback an Michael.Stoiber@FernUni-Hagen.de. In einem nächsten Schritt können Sie dann gemeinsam mit Herrn Strebel und in enger Absprache mit Herrn Prof. Stoiber Ihr Exposé entwickeln.


14.11.2018
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Fakultät KSW, Institut für Politikwissenschaft, 58084 Hagen