Rechtswissenschaftliche Fakultät

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    Studienangebot Erste Juristische Prüfung

    Die „Befähigung zum Richteramt“ ist eine wesentliche Voraussetzung, um als Berufsrichter/in, Staatsanwalt/Staatsanwältin oder Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin tätig werden zu können. Der Weg hierzu führt über die Erste Juristische Prüfung (das „Erste Staatsexamen“). Juristische Bachelor- und Masterabschlüsse, wie sie seit über zehn Jahren an der FernUniversität in Hagen angeboten werden, verfolgen üblicherweise andere Abschlussziele und eröffnen regelmäßig nicht den Weg in die klassischen juristischen Berufsfelder. Mit dem Studium zur Ersten Juristischen Prüfung wird diese Lücke nun geschlossen. Die neue Abschlussoption steht neben dem Studiengang Bachelor of Laws, in dem die Rechtwissenschaftliche Fakultät mit großem Erfolg Juristen/Juristinnen mit wirtschaftsrechtlicher Ausrichtung ausbildet. Die Bestandteile, die diesem etablierten Angebot im Vergleich zu einem klassischen Jurastudium fehlen, vermittelt nun der neue Fernstudiengang „Erste Juristische Prüfung“ (EJP), der mit dem Bachelor of Laws verzahnt ist. Mit dem Hagener Modell bietet die FernUniversität als einzige Universität in Deutschland Studierenden die Möglichkeit, den universitären Teil der Ersten Juristischen Prüfung im Wege des Fernstudiums abzulegen und die Zulassung zum staatlichen Pflichtfachteil zu erlangen.

    Damit wird das Angebot, das die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit ihren ausdrücklich wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Bachelor- und Masterstudiengängen besitzt, um eine weitere Abschlussoption ergänzt. Den Studierenden wird also das gesamte Spektrum der juristischen Berufe in Deutschland und damit europaweit eröffnet.

    Das Studienangebot EJP ist im Wintersemester 2016/2017 gestartet.

    Weitere Informationen zum Studienangebot finden Sie im Studiengangsportal und in unseren FAQ.


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    Kolloquiumsbericht „Problemas en el arbitraje internacional entre Estado, empresas inversionistas y garantías individuales“

    Als erste Veranstaltung der Abteilung: Rechte der Iberoamerikanischen Staaten des Instituts für Internationale Rechtsbeziehungen der FernUniversität in Hagen (IRB) fand am 11. Oktober das spanischsprachige Kolloquium „Problemas en el arbitraje internacional entre Estado, empresas inversionistas y garantías individuales“ in Würzburg statt. Einen Bericht finden Sie hier.


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    Anmeldezeitraum zur Masterarbeit hat begonnen

    Die Anmeldung zur Masterarbeit für das WS 2016/17 läuft vom 15.11.2016 bis zum 30.11.2016. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren finden Sie im Heft Studien- und Prüfungsinformationen Nr. 1.


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    [EJP] Anpassung bei der Zulassung zur Prüfung in den Schwerpunktbereichsmodulen

    Um es Studierenden im Studium Erste Juristische Prüfung (EJP) zu ermöglichen im selben Semester Vertiefungsmodule (55504 - 55506) und Schwerpunktbereichsmodule (55520 - 55550) zu belegen und darüber hinaus die jeweilige Modulabschlussprüfung zu absolvieren, wurden die Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung in den Schwerpunktbereichsmodulen angepasst. Zukünftig werden Studierende – entgegen den derzeit in § 20 Abs. 2 Nr. 3 PO EJP aufgelisteten Modulen – auch dann zu den Modulabschlussprüfungen in den Modulen der Schwerpunktbereichen zugelassen, wenn sie die Vertiefungsmodule noch nicht erfolgreich abgeschlossen haben. Es ist aber zu beachten, dass das Schwerpunktbereichszeugnis (§ 23 PO EJP) weiterhin erst beantragt werden kann, nachdem auch die Vertiefungsmodule erfolgreich absolviert worden sind.

    Für Rückfragen steht die Studienberatung ReWi zur Verfügung.


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    3. ELSA Deutschland Moot Court an der FernUniversität in Hagen - Jetzt bewerben!

    Bereits zum dritten Mal findet der ELSA Moot Court an der FernUniversität statt. Der diesjährige ELSA Deutschland Moot Court wird abermals eine zivilrechtliche Auseinandersetzung zum Gegenstand haben. Teilnehmen können alle Studierenden des Bachelor- und auch des Masterstudiengangs der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät würde sich freuen, wenn auch in diesem Jahr möglichst viele Studierende die Gelegenheit zur Teilnahme am ELSA Deutschland Moot Court nutzen würden und sich diese Veranstaltung somit zu einer festen Institution an der FernUniversität entwickelt.

    Interessierte können sich bis zum 26.10.2016 bei Frau Carina Jansen (Lehrstuhl von Prof. Dr. Kubis; Tel.: 02331 987 – 2265; E-Mail: carina.jansen@fernuni-hagen.de) informieren und auch verbindlich anmelden. Die Teilnehmeranzahl ist auf 12 Studierende beschränkt.

    Weitere Informationen finden Sie hier.


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    Willensfreiheit – zwei neue Blicke auf ein uraltes Schlachtfeld

    Neuere neurobiologische und ältere statistische Befunde nähren, ebenso wie die Psychoanalyse und andere psychologische Schulen, Zweifel an der Willensfreiheit. Andererseits ist sie völlig unverzichtbar, um das Recht in der heute gebräuchlichen Weise zu praktizieren und zu verstehen. (Die vereinzelten Konstruktionen, die ohne Willensfreiheit auszukommen versuchen, sind gekünstelt.) Der strafrechtliche Schuldvorwurf, die zivilrechtliche Privatautonomie, Grund- und Freiheitsrechte, Wahlen und Prozesshandlungen sind ohne Willensfreiheit nicht schlüssig zu denken.

    Der Vortrag zeigt, wie das Kausalschema der empirischen Naturwissenschaften zum Willensfreiheitsschema der Rechtswissenschaft passt, eröffnet aber auch neue Perspektiven.

    Wann: Mittwoch, 26. Oktober 2016 um 16.30 Uhr

    Wo: FernUniversität, KSW-Seminargebäude, Raum 1-2

    Referent: Prof. Dr. Martin Hochhuth


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    [Call for papers] 57. Assistententagung Öffentliches Recht "Rechtskultur und Globalisierung"

    Die 57. Assistententagung Öffentliches Recht widmet sich der Problematik der Universalwerte in einer zunehmend globalisierten und von Harmonierungstendenzen geprägten Welt. Die nationalen Verfassungen werden als Horte des nationalen Selbstverständnisses, als Wall gegen universalistische Tendenzen angesehen. Die konstitutionelle Verankerung der Menschen- und Bürgerrechte, von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durch die Mehrheit der Staaten legen es jedoch nahe, dass der Vereinheitlichungsgedanke auch in die Ebene des Verfassungsrechts eingesickert ist. Dabei sollte freilich der Unterschied zur materiellen Verfasstheit der Staaten, die wiederum Einwirkungen rechtskultureller Paradigmen erkennen lässt, nicht übersehen werden.

    Deutschsprachige Referate aus allen europäischen Ländern sind willkommen. Ausformulierte Exposés (von ca. 6.000 Zeichen Länge) für halbstündige Referate mit Zuordnung zu den im Call for Papers beschriebenen Analysegegenständen bitten wir unter Beifügung eines kurzen Lebenslaufes mit dem Betreff „Paper Hagen 2017“ an folgende Kontaktadresse zu senden: assistententagung@fernuni-hagen.de

    Was: 57. Assistententagung Öffentliches Recht "Rechtskultur und Globalisierung"

    Wann: 17. Oktober 2016 (Frist zur Abgabe von Exposés), 21. –24. Februar 2017 (Tagung)

    Wo: FernUniversität in Hagen, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen


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    [Call for papers] Symposium Rechtsquelle Wikipedia? Praxis – Fiktion – Standards

    Das interdisziplinäre Symposium Rechtsquelle Wikipedia? Praxis – Fiktion – Standards möchte das Wechselverhältnis zwischen den Phänomenen Wikipedia und Recht, sprich: der Rechtspraxis, der Rechtslehre und der Rechtswissenschaft in den Blick nehmen.
    Eingeladen sind Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Veranstaltet wird das Symposium von Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie.

    Das Symposium beleuchtet das Format Wikipedia aus einem interdisziplinären Blickwinkel mit Augenmerk auf seine Zitierfähigkeit, -häufigkeit und -geeignetheit als Quelle und Forum bei der Herstellung und Auslegung von Recht. Die Teilnehmer diskutieren Fragen zur Nützlichkeit und Sicherheit der Informationen, zu ihrem Einfluss auf rechtliche und rechtspolitische Prozesse, auf die Fortentwicklung des rechtswissenschaftlichen Diskurses und der didaktischen Möglichkeiten in der Juristenausbildung. Wie etwa steht es mit der Herkunftslegitimation der Wikipedia-Informationen? Welche Vor- und Nachteile hat eine sich ständig verändernde, digitale All-access-Wissensdatenbank? Und welche Standards bestehen, welche wären nötig, um das Potenzial von Wikipedia als Wissensportal für die Wissenschaft freizusetzen?

    Sollten Sie Interesse daran haben, als Referent am Symposium teilzunehmen, so reichen Sie bis spätestens zum 30.10.2016 unter Angabe des Bezugs zu einer der im Call genannten Dimensionen oder Benennung einer weiteren einen Abstract (max. 2.000 Zeichen) an die Adresse wikisymp@fernuni-hagen.de ein. Weitere Informationen zum Call for papers und zum Symposium finden Sie hier​.

    Was: Symposium Rechtsquelle Wikipedia? Praxis – Fiktion – Standards

    Wann: 30.10.2016 (Frist zur Abgabe von Abstracts), 3.- 4. März 2017 (Symposium)

    Wo: Arcadeon, Lennestrasse 91, 58093 Hagen


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    Vorlesung zum Modul 55106 - BGB II/2 (Besonderes Schuldrecht) in München

    Im kommenden Wintersemester 2016/2017 bietet Prof. Dr. Andreas Bergmann das Modul BGB II/2 – Besonderes Schuldrecht – als hybride Vorlesung an.

    Der Präsenzteil der Vorlesung findet ab dem 21. Oktober jeweils freitags von 16:45 bis 20:00 Uhr im HS 0534 in der TU München statt. Studierende, die im Einzugsbereich Münchens wohnen, sind herzlich eingeladen, an dem Präsenzteil vor Ort teilzunehmen. Alle weiteren Studierenden können die Vorlesung über Ihren virtuellen Studienplatz als Video abrufen. Weitere Informationen des Lehrstuhls finden Sie hier.


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    Kolloqium in Würzburg: “Problemas en el arbitraje internacional entre Estado, empresas inversionistas y garantías individuales”

    Das spanischsprachige Kolloquium behandelt Probleme des Investitionsschutzes und der Streitbeilegung zwischen Staat und Investor, wie sie sich im Rahmen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA (North American Free Trade Agreement) bzw. Tratado de Libre Comercio de Amércia del Norte (TLCAN) stellen.

    Konkret geht es in dem Kolloqium um die Lösung von Streitigkeiten zwischen Investoren aus Kanada oder den USA und dem mexikanischen Staat nach den Bestimmungen des Kapitel XI des TLCAN, welches den Investoren die Möglichkeit eröffnet, Ansprüche aus der Verletzung von Normen des TLCAN gegenüber dem mexikanischen Staat vor ein Schiedsgericht zu bringen. Derartige Verletzungen können daraus resultieren, dass mexikanische Bürger oder Gruppen wie vor allem indigene Verbände den Schutz mexikanischer Gerichte gegen ein ausländisches Investitionsprojekt anrufen und diese es daraufhin unter Berufung auf Grundrechte der Kläger untersagen. Anhand zweier praktischer Fälle aus Mexiko sollen die dabei auftretenden rechtlichen Probleme unter verschiedenen Blickwinkeln in Impulsreferaten erörtert und anschließend diskutiert werden. Für deutsche Juristen ist diese Diskussion von besonderem Interesse, da das geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaftsabkommen (TTIP) ähnliche Konfliktlösungsmechanismen wie der TLCAN vorsieht.

    Veranstaltet wird das Kolloqium von der Deutsch-Mexikanischen-Juristenvereinigung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fachsprachenprogramm der Juristischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und dem Institut für Internationale Rechtsbeziehungen der FernUniversität Hagen.

    Studierende der FernUniversität mit Spanischkenntnissen sind herzlich eingeladen, am Kolloquium teilzunehmen.

    Anmeldungen sind über das Institut für Internationale Rechtsbeziehungen der FernUniversität in Hagen möglich: irb@fernuni-hagen.de

    Wann: 11. Oktober 2016

    Wo: Universität Würzburg, Hörsaal IV, Alte Universität (Domerschulstraße 16) in Würzburg.

    Das vollständige Programm finden Sie hier. Eine Wegbeschreibung ist unter folgendem Link zu finden.


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