Woran erkenne ich einen Sicherheitsvorfall?

Sie müssen kein IT-Experte sein, um einen Sicherheitsvorfall zu erkennen. Oft reicht schon ein komisches Bauchgefühl. Wenn Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag an der FernUniversität etwas ungewöhnlich vorkommt, zögern Sie nicht, den Helpdesk zu kontaktieren. Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu viel melden als zu wenig.

Hier sind typische Beispiele aus dem Arbeitsalltag, bei denen Sie sofort den Helpdesk informieren sollten:

  • Verdächtige E-Mails & Links (Phishing): Sie haben eine E-Mail erhalten, die scheinbar vom Rektorat, der Personalabteilung oder der IT stammt, aber eine ungewöhnliche Aufforderung enthält (z. B. "Passwort sofort ändern" oder "Dringende Rechnung bezahlen"). Sie haben versehentlich auf den Link geklickt oder einen Anhang geöffnet.

  • Plötzliche Computer-Probleme (Schadsoftware/Ransomware): Ihr Bildschirm ist plötzlich gesperrt und es wird ein Lösegeld gefordert oder Ihr Dienst-PC verhält sich auffällig, Programme öffnen sich von selbst oder Dateien lassen sich plötzlich nicht mehr öffnen (Verdacht auf Verschlüsselung).

  • Verlust von Geräten oder Daten (Datenverlust): Sie haben Ihren Dienstrechner, ein Diensthandy oder einen USB-Stick mit arbeitsrelevanten Daten der FernUniversität im Zug oder bei einer Dienstreise verloren.

  • Fehlgeleitete sensible Informationen: Sie haben versehentlich eine E-Mail mit sensiblen Personaldaten (z. B. von Studierenden oder Beschäftigten) an den falschen E-Mail-Verteiler oder an externe Empfänger gesendet.

  • Auffälligkeiten bei Passwörtern & Accounts:

    Sie können sich mit Ihrem korrekten Passwort plötzlich nicht mehr anmelden oder Sie stellen fest, dass E-Mails von Ihrem Account versendet wurden, die nicht von Ihnen stammen. Jemand Fremdes hat Sie nach Ihrem Passwort gefragt.

Informationssicherheit | 10.06.2026