Modul 25113
TB: Transformative Bildung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
Hinweis:
Das Modul TB ist zum Wintersemester 2026/27 das erste Mal belegbar!
Auf einen Blick
| Belegnummer | 25113 |
| ECTS | 15 |
| Workload | 450 Std. |
| Kosten | 165 € |
| Angebotshäufigkeit | Jedes Semester |
| Material | Online |
| Betreuung | moodle Lernumgebung |
| Prüfung | Hausarbeit |
Das Modul setzt sich vor dem Hintergrund aktueller ökologischer, sozialer und politischer Herausforderungen mit der Rolle von Bildung in gesellschaftlichen Transformationsprozessen auseinander. Im Fokus steht, wie Bildung nicht nur zur Reflexion, sondern auch zur aktiven, kritischen und verantwortungsvollen Mitgestaltung von Wandel beitragen kann. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bieten dabei einen inhaltlichen Orientierungsrahmen, der unterschiedliche Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung bündelt und zur Auseinandersetzung mit globalen Zielvorstellungen anregt. Bildung wird insofern als Möglichkeit verstanden, bestehende Lebensweisen zu hinterfragen und alternative Formen des Zusammenlebens zu erkunden.
Grundlage bilden Ansätze transformativer Bildung, die demokratisch, dialogisch und partizipativ angelegt sind (z. B. von Jack Mezirow, Paulo Freire oder bell hooks). Diese werden in ihren jeweiligen Schwerpunktsetzungen betrachtet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für pädagogisches Handeln im Kontext gesellschaftlichen Wandels eingeordnet. Im Unterschied zu klassischen Konzepten der Bildung für nachhaltige Entwicklung steht dabei weniger die reine Wissensvermittlung im Mittelpunkt als vielmehr die Frage, wie in der pädagogischen Praxis kritisches Denken, Perspektivwechsel und die Entwicklung von Handlungsfähigkeit angeregt werden können. Zugleich wird Bildung als ein Feld verstanden, das durch unterschiedliche Anforderungen geprägt ist und in dem pädagogisches Handeln stets zwischen verschiedenen Zielsetzungen vermittelt.
Das Modul lädt dazu ein, diese Vielschichtigkeit nicht nur nachzuvollziehen, sondern sie als Ausgangspunkt für eigenes pädagogisches Denken und Handeln produktiv zu nutzen, indem eigene Projekte theoretisch fundiert entwickelt und im Rahmen einer Hausarbeit reflektiert werden.
-
Einheit Titel Vorschau LE1: Historische Hintergründe und globale Herausforderungen LE2: Theorien und Konzepte transformativer Bildung LE3: Entwicklung und Reflexion von Projektideen LE4: Ansätze der partizipativen Zukunftsgestaltung Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der Moodle-Lernumgebung des Moduls.
Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die Beleger*innen des Moduls automatisch geöffnet.
-
Grundlagen der BNE und transformativer Bildung
Die Studierenden können …
-
die Rolle von Bildung im Kontext internationaler Vereinbarungen zur nachhaltigen Entwicklung beschreiben.
-
die zentralen Prinzipien von Bildung für nachhaltige Entwicklung darlegen.
-
zentrale Theorien transformativer Bildung benennen, in ihren Grundannahmen unterscheiden und in Bezug auf pädagogisches Handeln einordnen.
-
analysieren, in welcher Weise und unter welchen Bedingungen Bildung zur Entwicklung individueller und kollektiver Handlungsfähigkeit beitragen kann.
-
beurteilen, inwiefern Konzepte nachhaltiger Entwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung unterschiedliche Perspektiven eröffnen und welche Fragen dabei jeweils in den Vordergrund treten.
Theoretisch fundierte Entwicklung eines eigenen Projekts
Die Studierenden können …
-
beurteilen, welche Potenziale und Grenzen konkrete Ansätze transformativer Bildung für gesellschaftliche Veränderung im Sinne der Sustainable Development Goals bieten.
-
auf Grundlage theoretischer Modelle und bildungswissenschaftlicher Konzepte Projektideen entwerfen, die in pädagogischen Praxisfeldern umgesetzt werden können.
-
die entwickelten Projektideen reflektieren und in Bezug auf ihren Beitrag zur Förderung von Handlungsfähigkeit und gesellschaftlicher Transformation beurteilen.
-
-
Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.Wenn Ihre Einschreibung in den Studiengang zwischen Sommersemester 2016 bis einschließlich Wintersemester 2017/18 erfolgt ist, gilt: Voraussetzung für die Hausarbeit ist ein erfolgreicher Abschluss von vier Modulen aus dem Kernstudium 1 und drei Modulen (inkl. Modul 2A1, vormals 2C) aus dem Kernstudium 2. Diese Voraussetzung wird bei Ihrer Anmeldung vom Prüfungsamt überprüft.
Prüfungsformen
Form Prüfungsnummer Termin Dauer Anmeldeschluss Hausarbeit wird noch bekannt gegeben SoSe: 15. Juni
WiSe: 15. Dezember
Modulverantwortliche
-
Foto:
Philipp Reichrath
Prof. Dr. Christian Grabau
Foto:
FernUniversität
Johanna Profft M.ed.
-
Foto:
Karen Vois
Karen Vois
- LG Allgemeine Bildungswissenschaft
- E-Mail: karen.vois
- Tel.: +49 2331 987-2140
- Fax: +49 2331 987-2145