Modul 25604

 

S2: Möglichkeiten und Grenzen von Gesellschaftstheorien

 

Auf einen Blick

Belegnummer 25604
ECTS 15
Workload 450 Std.
Kosten 165 €
Angebotshäufigkeit Jedes Semester
Material Online
Betreuung moodle Lernumgebung
Prüfung Hausarbeit/ Mündliche Prüfung

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Das Modul führt in die gesellschaftstheoretische Perspektive der Soziologie ein – einen zentralen, aber zugleich umstrittenen Ansatz, der darauf abzielt, die Gesellschaft als Ganzes in den Blick zu nehmen. Aufbauend auf den klassischen soziologischen Theorien, die den Wandel zur modernen Gesellschaft analysierten, werden im Modul sowohl universelle Theorieansätze (z. B. Parsons, Luhmann) als auch neuere kritische Perspektiven behandelt, die diesen Anspruch hinterfragen, etwa poststrukturalistische und postkoloniale Ansätze. Die drei Lerneinheiten des Moduls beleuchten die Bandbreite gesellschaftstheoretischer Diskussionen. Anhand dieser Zugänge werden Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftstheoretischen Denkens ausgelotet. Die Studierenden erhalten einen systematischen Überblick über zentrale Theorieperspektiven, lernen deren Entwicklung im zeitlichen Verlauf kennen und setzen sich kritisch mit aktuellen theoretischen und empirischen Herausforderungen auseinander. Durch den Bezug der Theorien auf gegenwärtige gesellschaftliche Transformationsprozesse erwerben sie zudem die Fähigkeit, theoretische Konzepte eigenständig analytisch anzuwenden.

 
  • Einheit Titel Vorschau
    LE1: Theorien gesellschaftlicher Differenzierung  
    LE2: Perspektivierungen sozialen Wandels in der Soziologie  
    LE3: Post- und dekoloniale Theorien  

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  • Die Studierenden verfügen über ein vertieftes Verständnis gesellschaftstheoretischer Ansätze und sind in der Lage, die grundlegenden Strukturen und Dynamiken moderner Gesellschaften zu analysieren. Sie können verschiedene theoretische Perspektiven rekonstruieren, vergleichen und kritisch in den Kontext der soziologischen Fachdiskussion einordnen. Darüber hinaus haben sie ein Bewusstsein für die Möglichkeiten und Grenzen universeller Gesellschaftstheorien entwickelt und können poststrukturalistische sowie dekoloniale Kritikansätze reflektiert einbeziehen. Durch die eigenständige Auseinandersetzung mit Theorien, Literaturrecherche und die Erstellung wissenschaftlicher Texte (z. B. Hausarbeit oder Exposé) vertiefen sie ihre Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten. Die Arbeit auf der Lernplattform Moodle fördert zudem ihre Fähigkeit, theoretische Konzepte zu diskutieren, Argumentationsstränge zu entwickeln und kritisch zu hinterfragen. Insgesamt erwerben die Studierenden ein erweitertes Verständnis der soziologischen Theoriebildung sowie die Kompetenz, theoretische Ansätze analytisch auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anzuwenden.

  • Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

    Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
    Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.

    Prüfungsformen

    Form Prüfungsnummer Termin Anmeldeschluss
    Hausarbeit 1342 während des Semesters SoSe: 15. Juni
    WiSe: 15. Dezember
    Mündliche Prüfung 1344 während des Semesters

    Einschreibung und Belegung aller Kurse des Moduls, außerdem: Modul B1 sowie mindestens zwei weitere Module der Basisphase müssen erfolgreich abgeschlossen sein.

    Bitte beachten Sie, dass die Einreichung von Hausarbeiten im Modul 25604/S2 nicht postalisch erfolgt, sondern ausschließlich elektronisch über das Online-Übungssystem.

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Modulverantwortliche

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Fakultät KSW | 27.05.2026