Modul 25611
VS2: Professionssoziologie: Profession, Professionalisierung und Professionalität
Auf einen Blick
| Belegnummer | 25611 |
| ECTS | 15 |
| Workload | 450 Std. |
| Kosten | 165 € |
| Angebotshäufigkeit | Jedes Semester |
| Material | Online |
| Betreuung | moodle Lernumgebung |
| Prüfung | Mündliche Prüfung |
Das Modul führt in die bereichsspezifische Soziologie der Professionen ein. Im Mittelpunkt stehen die theoretischen, begrifflichen und empirischen Grundlagen der Erforschung von Tätigkeiten, die aufgrund besonderer Merkmale den Professionen zugerechnet werden. Die Studierenden werden mit zentralen Theorieentwicklungen und Konzepten der Professionssoziologie vertraut gemacht und lernen, professionelles Handeln analytisch zu erfassen. Anhand ausgewählter Professionsfelder – wie Medizin, Recht, Seelsorge, Psychotherapie, Pädagogik und Soziale Arbeit – werden typische Merkmale, Professionalisierungsprozesse und Handlungsherausforderungen untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der anwendungsorientierten Professionsforschung: Am Beispiel des Berufsfeldes Kinderschutz werden interprofessionelle Kooperationen (zwischen Medizin, Recht und Sozialer Arbeit), deren Dynamiken, Herausforderungen und Lösungsstrategien empirisch analysiert.
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Die Studierenden verfügen über ein vertieftes Verständnis der zentralen Ansätze und Problemstellungen der Professionssoziologie. Sie kennen die theoretischen Grundlagen zur Unterscheidung von Beruf und Profession, verstehen Prozesse der Professionalisierung in verschiedenen Tätigkeitsfeldern und können professionsspezifische Strukturen und Dynamiken analysieren. Anhand klassischer und aktueller professionssoziologischer Theorien sind sie in der Lage, Professionen wie Medizin, Recht, Seelsorge, Psychotherapie, Pädagogik und Soziale Arbeit in ihren institutionellen und kulturellen Kontexten kritisch zu reflektieren. Darüber hinaus beherrschen sie grundlegende Methoden zur empirischen Untersuchung professionellen Handelns und interprofessioneller Zusammenarbeit. Die Studierenden können eigene professionssoziologische Fragestellungen entwickeln, begründet argumentieren sowie ihre Ergebnisse mündlich und schriftlich präsentieren. Durch die praxisnahe Auseinandersetzung mit multiprofessionellen Tätigkeitsfeldern erwerben sie analytische und kommunikative Kompetenzen, die auch in interdisziplinären Arbeitskontexten anwendbar sind.
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Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.Prüfungsformen
Form Prüfungsnummer Termin Anmeldeschluss Mündliche Prüfung 2474 während des Semesters SoSe: 15. Juni
WiSe: 15. DezemberEinschreibung und Belegung aller Kurse des Moduls, außerdem: Modul B1 sowie mindestens zwei weitere Module der Basisphase müssen erfolgreich abgeschlossen sein.
Modulverantwortliche
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Foto:
Volker Wiciok
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Foto:
FernUniversität in Hagen/Hardy Welsch