Präsenzseminar
- Thema:
- Formen kommunaler Demokratie und Informationsbesuch im Neuen Rathaus München
- Veranstaltungstyp:
- Präsenzseminar
- Semester:
- Wintersemester 2026/27
- Zielgruppe:
-
MA PW:
Modul 26506/MV 4;
Studierende im MA Politikwissenschaft - Regieren und Partizipation (ehem. Governance) Modul 26506/MV4 sowie Interessierte
Hinweis für Bachelorstudierende:
Auch interessierte Bachelorstudierende können sich für dieses Masterseminar anmelden.
Bitte beachten Sie jedoch, dass die Teilnahmebescheinigung ausschließlich für den Masterstudiengang ausgestellt werden kann.
Bachelorstudierende werden daher gebeten, vor der Anmeldung mit dem zuständigen Prüfungsamt zu klären, ob die Teilnahme an diesem Masterseminar im Rahmen ihres Bachelorstudiengangs gemäß der geltenden Prüfungsordnung anerkannt werden kann. - Ort:
- Campus FernUni München
- Adresse:
-
Campus München
Studienzentrum FernUniversität München - Termin:
- 08.01.2027
bis
09.01.2027 - Zeitraum:
- Freitag, 08.01.2027, 17:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 09.01.2027, 08:45 bis 18:00 Uhr - Leitung:
- Prof. Dr. Michael Strebel
- Anmeldefrist:
- 27.11.2026
- Anmeldung:
- Verbindliche Anmeldung über das Online-Formular unten.
- Hinweis:
- Veranstaltung wird als Seminar im Sinne der Studienordnung anerkannt. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Leistung: aktive Teilnahme
Ziel: Einführung und Vertiefung in die Formen kommunaler Demokratien in Deutschland. Ergänzt wird diese Auseinandersetzung durch aktuelle Themen der Partizipation, beispielsweise Bürgerräte, sowie durch einen Vergleich mit der Schweiz.
Inhalt: Das Seminar rückt die kommunale Ebene ins Zentrum des politikwissenschaftlichen Interesses. Es wird der Frage nachgegangen, welche Formen kommunaler Demokratie bestehen, welche spezifischen institutionellen Merkmale und Ausprägungen sie aufweisen und wie sie sich in der politischen Praxis bewähren. Gibt es so etwas wie die «beste» Form der Demokratie — oder hängt ihre Qualität von institutionellen, gesellschaftlichen und lokalen Bedingungen ab?
Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Vergleich mit der Schweiz. Das schweizerische System der halbdirekten Demokratie ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern weitreichende und institutionell vorgegebene Mitwirkungsmöglichkeiten. Untersucht wird, welche Rolle insbesondere Initiative und Referendum spielen, wie sie mit repräsentativen Institutionen verbunden sind und unter welchen Bedingungen sie politische Beteiligung, Legitimität und Akzeptanz fördern können. Zugleich werden die Grenzen direktdemokratischer Verfahren kritisch reflektiert.
Die Theorie des Seminars wird mit der Praxis der kommunalen Politik verbunden:
- Ein Mitglied des Stadtrates, dem wichtigen Organ der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt München, hat sich freundlicherweise bereit erklärt, das Seminar zu besuchen und sowohl über die Arbeit und Funktionsweise des Stadtrates Auskunft zu geben als auch Fragen zu beantworten.
- Den Abschluss bildet ein rund 90-minütiger, geführter Informationsbesuch im «Neuen Rathaus» am Marienplatz. Es ist Sitz des Oberbürgermeisters der Stadt München, des Stadtrats und der Stadtverwaltung München. Die Führung findet exklusiv für die Seminargruppe statt und wird von einer fachkundigen Person durchgeführt (zusätzliche Kosten entstehen nicht). Wie bei allen Führungen gilt, dass sie unter dem Vorbehalt steht, dass nicht kurzfristig das Neue Rathaus für einen internen Anlass genutzt werden muss.
Vor Beginn des Seminars erhalten die Teilnehmenden eine detaillierte Inhaltsangabe sowie einen Ablaufplan des Seminars.