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Dr. Bärbel Sunderbrink

Bärbel Sunderbrink
E-Mail: baerbel.sunderbrink
Telefon: +49 2331 987 -
Fax: +49 2331 987 - 4393

Lebenslauf

Fachhochschulstudium an der Archivschule Marburg (Diplom-Archivarin FH); Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politik in Bamberg und an der Fernuniversität in Hagen (Abschluss M.A.); Doktorandin im Promotionskolleg „Gesellschaftliche Interessen und politische Willensbildung – Verfassungskulturen im historischen Kontext“ zum Thema „Experiment Moderne. Einführung moderner Verfassungsstaatlichkeit im Königreich Westphalen“

Arbeitsschwerpunkte

  • Kulturgeschichte, Frauengeschichte, Erinnerungs- und Sepulkralkultur, Einführung in die Archivarbeit

Veröffentlichungen

Bücher

  1. Andreas Knobelsdorf, Monika Minninger und Bärbel Sunderbrink, „Das Recht wurzelt im Volk“. NS-Justiz im Landgerichtsbezirk Bielefeld (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, 11), Selbstverlag Stadtarchiv, Bielefeld 1992.
  2. Werner Daum, Katrin S. Hartmann, Simon Palaoro und Bärbel Sunderbrink (Hg.), Kommunikation und Konfliktaustragung. Verfassungskultur als Faktor politischer und gesellschaftlicher Machtverhältnisse, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2010.
  3. Bärbel Sunderbrink (Hg.), Frauen in der Bielefelder Geschichte, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010.

Beiträge

  1. Eine schwesterliche Gemeinschaft zwischen Kloster und Welt. Das Süsternhaus in Herford, in: Olaf Schirmeister (Hg.), Fromme Frauen und Ordensmänner. Klöster und Stifte im heiligen Herford, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, S. 147-161.
  2. Das Stadtarchiv als außerschulischer Lernort: Das Beispiel Bielefeld, in: Carsten Seichter, Hans-Georg Pütz und Felix Rengstorf (Hg.), Zwangsarbeit in Ostwestfalen und Lippe 1939–1945, Klartext, Essen 2002, S. 120-151.
  3. Zwischen Tradition und bürgerlicher Rationalität. Friedhofsverlegungen im 19. Jahrhundert in Minden-Ravensberg, in: Johannes Altenberend (Hg.), Ein Haus für die Geschichte. Festschrift für Reinhard Vogelsang (89. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg), Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2004, S. 189-210.
  4. Triumph – Verdrängung – Leid. Gütersloher Denkmäler und die Kriege des 19. und 20. Jahrhunderts, hrsg. von Rolf Westheider (Heimatkundliche Beiträge, 14), Gütersloh 2006, 50 S. (Text zusammen mit Rolf Westheider).
  5. Heldinnen der Lüfte. Fliegerinnen am Himmel von Teuto und Wiehen, in: Dieter Klose und Hansjörg Riechert (Hg.), IkarusMaschinen. Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe. Begleitband zur gleichnamigen Luftfahrtausstellung vom 16. Mai bis 1. Oktober 2006 im Freilichtmuseum Detmold (Sonderveröffentlichung des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 77), Detmold 2006, S. 68-91.
  6. „Ruhe – Ordnung – und frohe Stimmung“. Feste in Minden während der westphälisch-französischen Zeit (1806–1813), in: Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jg. 78, 2006, S. 7-41.
  7. Dörfliche Eliten, Unterschichten und das Ende des Begräbnisses im Dorf. Kirchhöfe des Ravensberger Landes als Orte gesellschaftlicher Konfliktlagen im 19. Jahrhundert, in: Jan Brademann und Werner Freitag (Hg.), Leben bei den Toten. Kirchhöfe in der ländlichen Gesellschaft der Vormoderne, Rhema, Münster 2007, S. 238-252.
  8. Neue Wege gegen die Armut. Verordnete Modernität und kirchliche Beharrungskraft im Königreich Westphalen, in: Claudia Brack, Johannes Burkhardt, Wolfgang Günther und Jens Murken (Hg.), Kirchenarchiv mit Zukunft. Festschrift für Bernd Hey zum 65. Geburtstag, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007, S. 69-80.
  9. Modernisierung auf sensiblem Terrain – Die Verlegung der Begräbnisplätze aus den Ortschaften der Moderne, in: Gerd Dethlefs, Armin Owzar und Gisela Weiß (Hg.), Modell und Wirklichkeit. Politik, Kultur und Gesellschaft im Großherzogtum Berg und im Königreich Westphalen 1806–1813, Schöningh, Paderborn 2008, S. 379-385.
  10. Frieda Nadig, das Grundgesetz und „der Kampf um die Gleichberechtigung der Frau“, in: Ravensberger Blätter, Heft 1/2009, S. 49-62.
  11. Experiment Moderne. Die Einführung moderner Verfassungsstaatlichkeit im Königreich Westphalen 1807–1813, in: Kommunikation und Konfliktaustragung, S. 99-136.
  12. „Eine besonders innerhalb unserer Partei tätige evangelische Frau“. Die Ärztin und CDU-Politikerin Viktoria Steinbiß (1892-1971), in: Frauen in der Bielefelder Geschichte, S. 181-191.
  13. Trauer – kulturhistorisch, Handbuchartikel in: Héctor Wittwer, Daniel Schäfer und Andreas Frewer (Hg.), Sterben und Tod. Ein interdisziplinäres Handbuch, J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, S. 192-197.
  14. Das Königreich Westphalen fern seiner Hauptstadt. Symbolische Herrschaftspräsenz in der Provinz, erscheint im Tagungsband zum Kolloquium „Kunst und Kultur unter Jérôme“ am 29./30. Mai 2008 in Kassel, hrsg. vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris, Reihe Passages (im Druck).

Rezensionen

  1. Helmut Stubbe da Luz, „Franzosenzeit“ in Norddeutschland (18031814). Napoleons Hanseatische Departements, Edition Temmen, Bremen 2003, in: Ravensberger Blätter, Heft 1/2005.
  2. Wilhelm Grabe und Markus Moors (Hg.), Neue Herren – neue Zeiten? Quellen zur Übergangszeit 1802 bis 1816 im Paderborner und Corveyer Land (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte, 52), Bonifatius Verlag, Paderborn 2006; Veit Veltzke (Hg.), Napoleon. Trikolore und Kaiseradler über Rhein und Weser, Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2007, in: Ravensberger Blätter, Heft 1/2007.
  3. Bettina Severin-Barboutie, Französische Herrschaftspolitik und Modernisierung. Verwaltungs- und Verfassungsreformen im Großherzogtum Berg (1806-1813), R. Oldenbourg Verlag, München 2008, in: Westfälische Forschungen 2009.

Sonstiges

  1. Nationalsozialismus in Bielefeld, in: Erinnerungskultur in Ostwestfalen-Lippe. Informationen und Quellen zum Nationalsozialismus in Bielefeld, Detmold, Gütersloh und Harsewinkel, Internet-Portal Westfälische Geschichte (www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/), Münster 2004.

07.12.2012
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Deutsche und Europäische Geschichte, 58084 Hagen