Illustration

Adoleszenz im ‚Dritten Reich‘

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Zeitzeugenberichte aus Lüdenscheid (2012), 86 min

Der Beitrag bietet private Einblicke in das Lüdenscheider Alltagsleben „unter dem Hakenkreuz“ und befasst sich mit der persönlichen sowie öffentlichen Reflexion über die zwölf dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte.
Ausgangspunkt des Films ist eine studentische Praktikumsarbeit. Zeitzeugen kommen mit ihren persönlichen Erfahrungen zu Wort - filmisch wurden persönliche Erinnerungen mit Allgemeingeschichtlichem verbunden. Es sind Interviews mit drei älteren Lüdenscheidern, die sich als Jugendliche sowie junge Erwachsene mit dem Nationalsozialismus konfrontiert sahen und auf jeweils unterschiedlichen Wegen die Kriegszeit überstanden.
Als Einstieg diente ein Rundgang durch die Altstadt Lüdenscheids. In der unmittelbaren Umgebung wurden der Einfluss von Schule und Politik, sowie die Erinnerung an Pogrome und Terror wieder deutlich.
In diesem Zusammenhang wird auch die Frage der Einrichtung eines authentischen Erinnerungsorts aufgegriffen, wie sie in der Stadt mit Blick auf die ehemaligen Polizeihaftzellen im Alten Rathaus kontrovers diskutiert wurde.

videostreaming | 15.12.2014
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