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Dr. Klaus Honrath: „Freiheit der Märkte oder Freiheit der Menschen?”

Termin: 24.10.2013

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Die Leitvorstellungen des Wirtschaftens pendeln in den vergangenen Jahrhunderten zwischen einem extremen oder auch nicht so extremen Staatsdirigismus und einem ebenso nuancierten Laissez-faire-Liberalismus. Auf die Merkantilisten folgten Adam Smith und seine Forderung nach freien Märkten. Die Große Depression führte zur Vorherrschaft Keynesianischen Denkens, wo dem Staat eine stärkere regulierende und vor allem aktive Rolle bei der Förderung von Wirtschaftswachstum eingeräumt wird. Dessen Scheitern im Phänomen der Stagflation leitete die Herrschaft des Monetarismus ein, der sich erneut die vollständige Deregulierung auf seine Fahnen schrieb. Der Vortrag versucht, die Gründe dieser Umschläge des Denkens darzulegen und darüber hinaus die Grenzen und Defizite der jeweiligen Denkhorizonte deutlich zu machen.

Dr. Klaus Honrath ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für praktische Philosophie (Recht, Wirtschaft, Ethik) von Prof. Dr. Hoffmann. Neben seinem Philosophiestudium mit dem Schwerpunkt Kant und der Deutsche Idealismus, den er auch in der Lehre behandelt, hat er das Studium der Volkswirtschaftslehre mit dem Diplom abgeschlossen.

videostreaming | 20.10.2015
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