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Dr. Thomas Loer - Zur persönlichen Erfahrung des Sterbens. Eine soziologische Analyse von ultimativer Krise und finaler Handlung des Menschen.

„BürgerUniversität Coesfeld“ / Hagener Forschungsdialog

Termin: 15.02.2017

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Kann man angesichts der äußersten und letzten Krise des Menschen, des Todes, von Sterben als Handeln reden? In einer Krise sind Routinen des Selbst- und Weltverständnisses und des Handelns in der Welt ungültig. Doch auch diese Situation muss durch Entscheidung, also handelnd, bewältigt werden. Über den innerlichen Prozess der Sterbenserfahrung kann nur Auskunft geben, wer gestorben ist; andererseits kann nur Auskunft geben, wer noch lebt. In der Vorlesung wird ein schriftlich verfasster Bericht über eine sogenannte Nah-Tod-Erfahrung anhand der Methode der Sequenzanalyse entlang einzelner Formulierungen analysiert und daraufhin befragt, ob sich darin kulturell Besonderes und möglicherweise ein kulturell Allgemeines ausdrückt.

Dr. Thomas Loer ist habilitierter Soziologe, Gastdozent an der Privaten Universität Witten/Herdecke und an der International Psychoanalytic University Berlin. Zudem ist er freiberuflich tätig (Praxis für klinische Soziologie). Seine Forschungsschwerpunkte sind: Kultursoziologie, Soziologie des unternehmerischen Handelns, Kunstsoziologie, Soziologie der Professionalisierung, Methodologie und Methode der Objektiven.

videostreaming | 22.05.2017
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