Modul 25003
W DH: Digital Humanities
Auf einen Blick
| Belegnummer | 25003 |
| ECTS | 15 |
| Workload | 450 Std. |
| Kosten | 165 € |
| Angebotshäufigkeit | Jedes Semester |
| Material | Print und Online |
| Betreuung | moodle Lernumgebung |
| Prüfung | Portfolioprüfung |
Das Wahlmodul 25003 Digital Humanities bietet eine niederschwellige Einführung in das digitale Arbeiten in den Kulturwissenschaften. Das Modul ist interdisziplinär konzipiert und im Schnittfeld der Fächer Geschichte, Literaturwissenschaft und Informatik angesiedelt. Es bietet einen Einstieg in das breite Spektrum der Digital Humanities, von der der Quellendigitalisierung und quantitativen Auswertung bis zu elektronisch generierter Poesie. Bei der Vermittlung von Verfahren und Tools der Digital Humanities steht die praktische Anwendung durch die Studierenden im Vordergrund. Das Modul fordert eine digitale Praxisleistung, mit der die Anwendung der Modulinhalte nachgewiesen wird. Es bietet damit eine wertvolle technische Zusatzqualifikation für den Arbeitsmarkt für die Studierenden kulturwissenschaftlicher Studiengänge.
LE1: (Einführung): In der Lerneinheit 1 werden Umfang und Inhalte der Digital Humanities erklärt. Dabei spielen die fachspezifischen Perspektiven von Geschichte und Literaturwissenschaft eine zentrale Rolle. Im historischen Teil werden die Möglichkeiten digitaler Quellen am Beispiel des Online-Archivs der Fernuniversität vorgestellt. Der literaturwissenschaftliche Part beschäftigt sich mit der kreativen Seite der DH und dichtenden Computern.
LE2: (Programmierung): Lerneinheit 2 erklärt wichtige technische Grundlagen der DH. Der Teilurs „Einsen und Nullen“ führt Studierende ohne Vorkenntnisse in die Informatik ein. Die Experimente von Theo Lutz mit Textgenerierung in den 50er Jahren dienen als Grundlage für eine Einführung in die Programmiersprache Python. Die Studierenden lernen in LE2, grundlegende Algorithmen und Programmierlogiken zu verstehen, die auf kulturwissenschaftlichen Forschungsfeldern angewendet werden.
LE3: (Praxis): In den Digital Humanities werden oft Tools und Software eingesetzt, die für kulturwissenschaftliche Forschungsansätze entwickelt wurden. In der Lerneinheit 3 werden einige gängige Werkzeuge vorgestellt, die sich sehr gut zum selbstständigen Ausprobieren eignen. Deren Einsatz soll beim Digitalisieren, der Nutzung von Online-Quellen, quantitativen Methoden und dem Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz demonstriert werden.
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Einheit Titel Vorschau LE1: - Einsen und Nullen. Grundlagen der Digitalisierung
- Digitale Methoden in den Kulturwissenschaften (neu) *
LE2: - Digital Humanities und historisch-biografische Forschung
- Zufallstexte. Die Anfänge elektronischer Dichtung (neu) *
LE3: KI und literarisches Experimentieren (neu)* * Die Lerneinheiten zum Modul W DH wurden zum WiSe 25/26 grundlegend überarbeitet bzw. ersetzt. Wiederholer*innen erhalten durch die Wiederholungsbelegung (FAQ) einen kostenfreien Zugriff auf das neue Material über den virtuellen Studienplatz (VU).
Zugang zu den Lernmaterialien und weiteren studienrelevanten Informationen sowie Kontakt zu den Betreuenden und den Mitstudierenden erhalten Sie in der Moodle-Lernumgebung des Moduls.
Die Lernumgebung wird zu Beginn des Semesters für die Beleger*innen des Moduls automatisch geöffnet.
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Die Studierenden
- erhalten einen Überblick über Methoden und Gegenstände der Digital Humanities,
- erwerben Grundkenntnisse in Techniken der Digitalisierung und Datenverarbeitung,
- eignen sich die Grundlagen einer Programmiersprache an,
- sammeln Erfahrungen mit Tools, die wissenschaftliches Arbeiten erleichtern,
- können durch das vermittelte Wissen aktuelle technische Phänomene kulturgeschichtlich verorten und kritisch reflektieren,
- lernen, die vermittelten Fachkompetenzen bei ihrer Abschlussarbeit praktisch einzusetzen.
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Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Die ordnungsgemäße Belegung des Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Sollten Sie das Modul wiederholen, ist ebenfalls Ihre Belegung des Moduls (über das Wiederholerkennzeichen) erforderlich.Das Modul wird mit einer Portfolioprüfung abgeschlossen. Es handelt sich dabei um das Portfolio-Modell PortDH gemäß § 6 Abs. 6g der Studienordnung. Weitere Details finden Sie im Portfolio-Leitfaden (PDF 64 KB).
Prüfungsformen
Form Prüfungs-Nr. Termin Anmeldeschluss Portfolioprüfung 103475 während des Semesters - SoSe: 15. Juni
- WiSe: 15. Dezember
Modulbeauftragte
Foto:
Hardy Welsch
PD Dr. Eva Ochs
- Institut für Geschichte und Biographie
- E-Mail: eva.ochs
- Tel.: +49 2331 987-2547
Foto:
Privat
Helmut Hofbauer, M.A.
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Foto:
Hardy Welsch
Eva Engelhardt M.A.